IG Metall legt in der Region weiter zu
Auf Rekordkurs: 16 000 Mitglieder

Über mangelnde Mitgliederzahlen kann die IG Metall-Verwaltungsstelle nicht klagen, der Stand zeigt nach oben. Gleichzeitig prägen dunkle Wolken und Umstrukturierungen in einigen Betrieben, an der Spitze der Konkurs bei der Luitpoldhütte, die Situation, wie in der Delegiertenkonferenz klar wurde.

Ende des Jahres werde die Mitgliederzahl von 16 000 überschritten, sagte der Erste Bevollmächtigte Horst Ott. Noch wichtiger aber sei, dass man in den Betrieben einen Organisationsgrad hat, der bis dato nie erreicht wurde. Mit dazu beigetragen habe die Aufnahme von Auszubildenden während des Jugendwerbemonats, wobei insbesondere die neuen Azubis angesprochen wurden.

"Haben kein Geld"


"Wir haben kein Geld", meinte Ott schmunzelnd bei dem Bericht über die Finanzen. Wenn eine Aktion aber nötig sei, dann sei diese noch nie an Geld gescheitert. In der Verwaltungsstelle werde sparsam und korrekt mit den Mitgliedsbeiträgen umgegangen, sicherte Josef Bock im Namen der Revisionskommission zu.

Der 23. ordentliche Gewerkschaftstag in Frankfurt am Main sei im Oktober von einer großen Geschlossenheit geprägt gewesen, berichtete die Gewerkschaftssekretärin Sabrina Feige und Georg Sperber (MH Rohr), die mit Steffi Lengfelder, (Siemens Amberg) die Verwaltungsstelle Amberg als Delegierte vertreten hatten.

Jetzt auch für Schüler


Dabei spielte das Thema Arbeitszeit eine große Rolle. Wie geht man mit flexiblen Arbeitszeiten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie um? Was den Export von Rüstungsgütern betrifft, so solle künftig wieder mehr über Rüstungskonversion diskutiert werden. Neu sei, dass Schüler und Studenten eintreten können, die beabsichtigen in einem Betrieb zu arbeiten, der zum Bereich der IG Metall gehört.
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