In der Glaskathedrale hat Produktion den absoluten Vorrang
Kern des Problems

Der Gropius-Bau an der Rosenthalstraße. Bild: Hartl

Die kurzfristige Absage des lange geplanten Termins trifft das Problem auf den Kopf: Da die laufende Produktion in der "Glaskathedrale" uneingeschränkten Vorrang genießt, ist es schwierig, diesen denkmalgeschützten Gropius-Bau in das ihm gebührende öffentliche Licht zu rücken.

Genau das soll passieren. Spätestens bis zum Bauhaus-Jahr 2019 (100 Jahre Bauhaus), das zugleich den 50. Todestag von Walter Gropius markiert. Philip Rosenthal hat diesen letzten und 1970 fertiggestellten Entwurf des weltbekannten Architekten und Designers einst für das Thomas-Glaswerk in Auftrag gegeben. Deshalb war am Freitag auf Einladung von Oberbürgermeister Michael Cerny und Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger (beide CSU) Bayern-Tourismus-Geschäftsführer Dr. Martin Spantig nach Amberg gekommen.

Sie wollten mit der Geschäftsführung des Hauses ausloten, wie der unverkennbar von Bauhaus-Ästhetik geprägte, markante Zweckbau unter dem Aspekt, Amberg ist auch eine Gropius-Stadt, vermarktet werden kann.

Wegen eines unvorherseh-, aber nicht aufschiebbaren Geschäftstermins musste die Unternehmensspitze das Treffen absagen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.