Integration beim Kaffee-Kränzchen
Erstes Amberger Welt-Frauen-Café

Der Kaffee duftete und am reich gedeckten Kuchenbuffet konnten sich die Damen, egal welcher Nationalität, Sprache oder Hautfarbe, nach Herzenslust bedienen.

Der Saal des Gemeindehauses Paulaner hatte sich am Samstagnachmittag zum ersten Mal in das Amberger Welt-Frauen-Café verwandelt.

Die zahlreichen Besucherinnen zeigten, dass die Idee der Initiatorinnen richtig gut war. Veronika Hein, Angelika Eichenseer, Anita Färber, Inge Winkelmann, Moni Schmidt und Elke Renner hatten sich im Januar zunächst in einem "richtigen Café" zusammengesetzt, um ihr gemeinsames Projekt zu planen. Die Freiwilligenagentur der Stadt in Kooperation mit der Caritas-Flüchtlingshilfe und der evangelischen Gemeinde Paulaner wurden zum offiziellen Veranstalter.

Nur weibliche Runde


"Die Frauen sollen spüren, dass sie etwas wert sind", brachte Moni Schmidt ihr Engagement auf den Punkt. "Wir wollen auch das Ganze auf breitere, aktive Füße stellen." Für die Zukunft sind nicht nur Kaffee-Kränzchen, sondern auch gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen geplant. Stets nur in weiblicher Runde, denn dadurch würde eine besondere Solidarität geschaffen und Männer aus anderen Kulturen könnten guten Gewissens ihre Frauen mitgehen lassen.

Berührungsängste verlieren


Leider haperte es beim ersten Treffen noch mit der Sprache und man saß in getrennten Gruppen beisammen, wie eine ältere Besucherin bemerkte. Aber gerade das soll sich ändern. Den Immigrantinnen wird durch gemeinsame Interessen und Unternehmungen die Möglichkeit gegeben, die deutsche Sprache und die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft zu lernen. Und die Einheimischen können dadurch ihre unnötigen Berührungsängste verlieren.
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