Interreligiöse Exkursion
Christen und Moslems

Flüchtlingsdrama, Terror und religiöser Fanatismus bezeichnen zunächst einmal politische Probleme, werfen aber doch auch interreligiöse Fragen auf, besonders was das Verhältnis von Christen zum Islam betrifft. Mancher mag sorgenvoll wissen wollen: Wie schätzen Muslime selbst potenziell gewaltbereite Gruppen wie Salafisten, Dschihadisten und den sogenannten Islamischen Staat (IS) ein? Antworten gibt es am Samstag, 27. Februar, bei einer interreligiösen Exkursion, zu der die beiden kirchlichen Bildungswerke nach Nürnberg einladen.

Fahrt nach Nürnberg


Wie verhalten sich Islam und Gewalt zueinander? Wie steht der Islam zur Demokratie und den Menschenrechten? Was heißt in diesem Zusammenhang Euro-Islam? Aber auch ganz konkret: Wie beziehen wir uns vor Ort auf unsere muslimischen Nachbarn? Gibt es Modelle gelungenen Zusammenlebens? Diese interreligiöse Exkursion lädt ein, im Gespräch mit Muslimen und Christen, die im Dialog engagiert sind, solchen und ähnlich heiklen Themen, aber auch Fragen, die die Teilnehmenden selbst mitbringen, ohne Tabu, aber in gegenseitigem Respekt nachzugehen. Geplant sind Besuche in einer muslimischen und einer christlich-kirchlichen Begegnungsstätte, beide seit vielen Jahren in Nürnberg ansässig und eng miteinander kooperierend.

Nur mit Anmeldung


Die Exkursion findet statt am Samstag, 27. Februar. Treffpunkt ist am Bahnhof, Nähe Ticket-Automat, 8 Uhr, um gegebenenfalls Ticket-Gruppen zu bilden. Rückkehr ist gegen 18 Uhr. Die Leitung hat Pfarrer Dr. Reinhard Böttcher vom Evangelischen Bildungswerk. Bei ihm ist auch eine Anmeldung bis Freitag, 19. Februar, erforderlich (91 56 14 der E-Mail an boettcher.ev.dek.su-ro@gmx.de).

Gegen Rassismus


Die Teilnehmer zahlen Bahnkarte und Mittagessen. Ansonsten entstehen keine weiteren Kosten. Die Exkursion versteht sich als Beitrag zu den diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die von 10. bis 23. März dauern.
Weitere Beiträge zu den Themen: Muslime (19)Evangelisches Bildungswerk (7)
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