Ismail Ertug auf Stippvisite in der Wirtschaftsschule
Europapolitik direkt im Klassenzimmer

Politik ist nicht spannend? Das kann im Augenblick wohl niemand ernsthaft behaupten. Und wenn mit Ismail Ertug ein leibhaftiger Abgeordneter des Europäischen Parlaments am Morgen um 8 Uhr im Klassenzimmer steht, dann geht die Diskussion auch von Schülerseite natürlich gleich weiter.

Weshalb Gabriel aus der 10 a auch wissen wollte, wie der Amberger SPD-Politiker den Deal mit Großbritanniens Premierminister David Cameron einschätzt - und ob er glaubt, dass der sich gegen die EU-Skeptiker durchsetzen kann. Ismail Ertug zeigte sich verhalten optimistisch - und argumentierte, dass sich die ökonomischen Vorteile im Juni beim Referendum wohl als entscheidend erweisen werden. Auch was Griechenland betrifft - Ewelyn aus der Klasse 11 a hatte sich danach erkundigt - war er eher geneigt, die positiven Schritte zu würdigen. Ertug warnte trotzdem: Diese Krise verfüge durchaus über zerstörerisches Potenzial.

Entscheidend sei jetzt vor allem, den Europäern zu erklären, dass der Krieg in Syrien eine ganze Weltregion ins Chaos ziehe und verantwortlich dafür sei, dass so viele Flüchtlinge auch nach Europa kommen. Und damit auch nach Amberg.
Weitere Beiträge zu den Themen: Wirtschaftsschule (26)Ismail Ertug (20)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.