Jahresrückblick 2015 - Amberg baut auf die Zukunft
Neuer Glanz für Justiz und Martinsturm

Josef Friedrich Schmidt, der Erfinder des Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels war Amberger. Stadtarchivar Dr. Johannes Laschinger ermittelt sein Geburtshaus: Es trägt heute die Anschrift Georgenstraße 63.

Das Bundeswehrkrankenhaus ist wieder auf dem Markt. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Eigentümer-Holding, der Golden Gate GmbH, wird im März eröffnet.

Anfang August sucht die Stadt europaweit einen Käufer für das Bürgerspital-Areal. Ende November beschließt die Stadtrats-Mehrheit eine Tiefgarageneinfahrt in der Bahnhofstraße - für zwei Parkhäuser unter dem Bürgerspital-Areal und dem Forum. Diese Lösung, die bisher als technisch nicht möglich galt, sehen alle vier potenziellen Investoren in ihren Planungen vor.

Am 14. April beginnen mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Generalsanierung und der Erweiterungsbau der Wirtschaftsschule. Es ist auch der Startschuss zum Bau der unterirdischen Quartiersgarage.

Die Brücke über die B 85 beim Edeka-Center hielt 46 Jahre - jetzt muss sie einem Neubau weichen. Bis der im nächsten Herbst steht, müssen sich die Autofahrer in einem Schleifensystem zurechtfinden.

Die Kuppel des Martinsturms glänzt im neuen Kupferkleid. In der Kugel unterhalb der Wetterfahne entdecken die Handwerker zwei Metallplomben samt unversehrten Erinnerungsstücken von 1725 und 1838.

Die aktuelle Erweiterung des Klinikums ist die teuerste Baustelle im Stadtgebiet - in acht Ebenen fließen 60,2 Millionen Euro. 2015 sollte der vierte Bauabschnitt fertig werden - samt Hubschrauber-Plattform. Doch deren Baufirma ist insolvent: Das Klinikum muss neu ausschreiben.

Nach zehn Jahren endet am 24. Juli die Generalsanierung des Justizkomplexes in der Regierungsstraße. Der Freistaat hat hier 26,5 Millionen Euro investiert. (eik)
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