Jahresrückblick 2015 - Im Namen des Volkes
Prozesse, die Schlagzeilen machten

Vor der Bahnhofsunterführung hatte ein 34-Jähriger einem Widersacher (22) am 21. Juli 2014 ein Butterflymesser in den Rücken gerammt - Ende Januar wird der mehrfach Vorbestrafte zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Ein 30-Jähriger attackiert CSU-Stadtrat und OTV-Moderator Thomas Bärtlein (51) am 21. Mai 2014, als dieser mit dem Rad unterwegs ist - und verletzt ihn lebensgefährlich. Das Schwurgericht schickt den Täter in die Psychiatrie.

Eine Erzieherin (57) soll Kinder so lang gefüttert haben, bis sie sich übergaben - um ihnen das Erbrochene dann zurück in den Mund zu schieben. Das Amtsgericht verhängt eine einjährige Bewährungsstrafe wegen Misshandlung Schutzbefohlener und ein fünfjähriges Berufsverbot. In zweiter Instanz verringert sich die Strafe auf sechs Monate und 1500 Euro Geldbuße.

Fast neun Jahre muss ein Schwandorfer (35) hinter Gitter - für sexuelle Nötigung, gefährliche Körperverletzung und Vergewaltigung. Der Mann hatte seine drei Opfer mit Beruhigungsmitteln in Tiefschlaf versetzt. Der Bundesgerichtshof sorgt für eine Neuauflage des Prozesses - weil die Staatsanwaltschaft wegen des zu geringen Strafmaßes von drei Jahren in Revision gegangen war. (eik)
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