Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall im Industriegebiet
Wie die Erwachsenen

In voller Montur waren die Nachwuchs-Feuerwehrkräfte ausgerückt, um einen fingierten Brand bei Grammer Solar zu löschen. Bild: tne

Dichter Rauch quoll aus jeder noch so kleinen Öffnung einer Halle der Firma Grammer Solar, in der sich immer noch Mitarbeiter befanden. Kurze Zeit später waren rund um das Industriegebiet Nord auch schon Martinshörner zu vernehmen. Feuerwehrfahrzeuge sausten zur Oskar-von-Miller-Straße.

Was zunächst nach einem echten Großeinsatz aussah, entpuppte sich schnell als relativ harmlos: Die Jugendfeuerwehr aus Ammersricht veranstaltete eine gemeinsame Übung aller drei Ausbildungsgruppen - unter realen Bedingungen, um mit den Nachwuchskräften die grundlegenden Tätigkeiten einer Brandbekämpfung zu trainieren. Dabei mussten die Jugendlichen nicht nur die Wasserversorgung durch Schlauchleitungen sicherstellen, sondern auch wie aktive Feuerwehrmänner in der komplett verrauchten Industriehalle nach den vermissten Arbeitern suchen. Dabei lernten sie außerdem den Umgang mit der Wärmebildkamera.

Jugendwart Bastian Prechtl und Siegfried Schröpf (Grammer-Solar-Geschäftsführer) hatten die Firma nicht zufällig ausgewählt. Es sollte gezeigt werden, dass die Photovoltaikanlagen, die in dem Unternehmen hergestellt werden, für die Feuerwehr kein zusätzliches großes Risiko bei einem Brand darstellen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Feuerwehr (1115)Ammersricht (49)Grammer Solar (6)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.