Keine Auswirkungen auf den Baufortschritt
Amberger Schmetterling bekommt Flügel

Rechtzeitig zum bevorstehenden Frühling wachsen dem Amberger Schmetterling Flügel: Wie Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt mitteilt, werden die Pfeiler und Stützen der neuen Brücke am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 85 und 299 in etwa zwei Wochen fertig sein. Das bedeutet, dass im März mit den Arbeiten für die Fahrbahnüberführung begonnen werden kann. "Wir liegen gut im Zeitplan", erklärte Noll. Die Fertigstellung des 46 Meter langen Bauwerks und die Verkehrsfreigabe sind im Herbst geplant.

Ein Großbohrer kommt


Das relativ milde Wetter in den vergangenen Monaten hatte unter dem Strich keine Auswirkungen auf den Baufortschritt. "Gerade, als wir betonieren wollten, sank das Thermometer nachts bis unter minus zehn Grad", berichtete der Baufachmann. "Da mussten wir die Arbeiten verschieben." Das südliche Widerlager der Brücke ist bereits fertig, einer der beiden Brückenpfeiler auch. Nächste Woche kommt der andere dran.

Noll und seine Kollegen konzentrieren sich in den nächsten Tagen und Wochen auch auf den Fiederbachdurchlass im nördlichen Teil des Brückenbauwerks. Um dort das Fundament für die Pfeiler anlegen zu können, kommt wieder ein Spezialgerät zum Einsatz. Ein riesiger Bohrer gräbt Löcher in den Boden, die dann mit Beton ausgefüllt werden. Die Betonpfähle unter der Erde geben den Brückenpfeilern Standfestigkeit. Das gesamte Projekt schlägt mit rund fünf Millionen Euro zu Buche.
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