KIT-Auftakt: Vorjahres-Sieger zeigen nochmals ihr Stück
Glück wohnt in kleinster Hütte

Oberbürgermeister Michael Cerny (rechts) überreichte an die letztjährigen Gewinner, Tim Schreiber und Andrea Post, den Siegerpokal und einen Blumenstrauß. Die Mitglieder der Kinderjury durften sich über aufblasbare Delfine und ein kleines Dankeschön freuen. Bild: Hartl

Der Fischer und seine Frau haben nicht viel: eine kleine Hütte, durchs Dach regnet es rein, der Teebeutel ist der allerletzte. Als der Mann zum Fischen geht, hat er etwas Besonderes an der Angel: einen Butt. Der Zauberfisch bittet um sein Leben, der Fischer gewährt es ihm. Als er seiner Frau Ilsebill davon erzählt, schickt sie ihn zurück aufs Meer, er solle sich etwas wünschen. Sie hätte gerne ein kleines Häuschen.

So kommt es, doch damit ist Ilsebill nicht mehr zufrieden. Ein Schloss, König sein oder noch besser Papst - vielleicht sogar Gott? Ilsebill wird maßlos, am Ende sitzt sie wieder mit ihrem Mann in der kleinen Hütte. Da aber ist das Glück zu Hause. Das Paar schürt den Ofen an, brät den Fisch, den er gefangen hat, und teilt sich den allerletzten Teebeutel.

Das letztjährige KIT-Sieger-Stück "Vom Fischer und seiner Frau" kam am Sonntag beim kleinen Publikum super an. Oberbürgermeister Michael Cerny überreichte den Akteuren, Andrea Post und Tim Schreiber, den Sieger-Pokal. Sowohl der OB als auch Stadtwerke-Chef Dr. Stephan Prechtl bezeichneten das Kindertheaterfestival als etwas ganz Besonderes. Mit einem Brief an die Kinderjury hatten sich die Schauspieler bereits vorab bedankt: "Die Geschichte zu spielen, euch zu sehen und einen Preis zu bekommen, das macht uns glücklich und stolz."
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