Kurfürstenbad am Karsamstag geräumt
Kein frisches Wasser mehr

Da war plötzlich Schluss mit Wellness am Karsamstag: Gegen 15.30 Uhr mussten die Besucher des Amberger Kurfürstenbads die Schwimmbecken und Whirlpools verlassen, nachdem die Umwälzanlage ausgefallen war. "Das Wasser kann nicht mehr gereinigt und ausgetauscht werden", hieß es auf Nachfrage.

An der Eingangstür wiesen zwar Plakate auf den technischen Defekt und seine Auswirkungen hin. Dennoch stauten sich an der Kasse die Besucher, die noch Tickets kaufen wollten. Die Stadtwerke haben den Ostersonntag genutzt, um die Anlage zu reparieren und wieder in Betrieb zu setzen. An diesem Tag war das Kurfürstenbad ohnehin geschlossen.

Am Ostermontag öffnete die Badelandschaft regulär. Nur der Pool im Saunabereich war noch gesperrt.

Das Kurfürstenbad hatte vergangenes Jahr sein 25-jähriges Bestehen groß gefeiert. Zum Jubiläum investierten die Stadtwerke Amberg in eine neue Lüftungsanlage und umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Das Kurfürstenbad war im April 1990 eröffnet worden. Knapp neun Millionen Euro wurden damals in das "KuFü" investiert. Zu den Attraktionen zählen unter andrem acht verschiedene Becken, Whirlpools, eine großzügige Saunalandschaft und eine 85-Meter-Rutsche. Rund zehn Millionen Gäste kamen bislang ins "KuFü".

Tiefpunkt in der Geschichte des Bades war, als es 1998 wegen Schäden an der Dachkonstruktion für ein ganzes Jahr geschlossen werden musste. Die komplette Folienkonstruktion musste wegen morscher Dachbalken demontiert werden.
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