Kurioser Fehler auf einem Beutel Anisplätzchen
Drei Schaltjahre auf einmal? Das geht nun wirklich zu weit!

Wir sollten uns diesen Tag alle ganz groß und mit roter Farbe im Kalender markieren - den 31. Februar. Es ist der Tag, an dem sich die Anisplätzchen, die bei der Klösterlichen Weihnacht im Landratsamt angeboten wurden, ihrem Verfallsdatum nähern. Wann aber ist dieser 31. Februar? Nichts ist von ihm zu entdecken. Nicht einmal das Internet liefert einen Treffer. Ist es ein Framstag oder ein Dienstwoch? Keiner weiß das so genau. Warum auch?

Fest steht nur: 2016 ist ein Schaltjahr, und das macht einen 29. Februar möglich. Aber einen 31.? Das wären ja gleich drei Schaltjahre auf einmal. Das geht nun wirklich nicht. Dieses absurde Datum hat aber auch etwas Gutes an sich. Wenn die Plätzchen aus Ammerthaler Produktion bis zum 31. Februar haltbar sind, werden sie auch am 32. und 33. noch schmecken. Und am 34. womöglich auch. Schließlich handelt es sich um eine Mindesthaltbarkeit.

So gesehen ist der 31. Februar ein perfekter Tag. Um Urlaub zu nehmen (aus Sicht der Arbeitgeber), einen lästigen Arzttermin nachzuholen oder um sein neues Auto bar zu bezahlen: "Ich bring' Ihnen das Geld dann am 31. vorbei! Bis dann!"

Aber allzu lange sollte man mit dem Verzehr der Anis-Leckerlis nicht warten. Denn sonst wird die Klösterliche Weihnacht am Schluss noch eine Österliche Weihnacht. (tk)
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