Lebenshilfe verabschiedet langjährige Mitarbeiter
Dreimal Abschied genommen

Ludwig Weidel war 37 Jahre als Lehrer an der Rupert-Egenberger-Schule tätig.
 
Barbara Oswald arbeitete 33 Jahre im Heilpädagogischen Zentrum und in der Lebenshilfe.
Drei langjährige Mitarbeiter verließen die Lebenshilfe. Die Verabschiedungen gingen laut Presse-Info jeweils mit einem bunten Rahmenprogramm über die Bühne.

Ludwig Weidel

Den ersten Kontakt zur Rupert-Egenberger-Schule hatte Ludwig Weidel bereits während seines Zivildienstes. Ab diesem Zeitpunkt war seine Begeisterung für diese Einrichtung entfacht, so dass er seit 1979 durchgehend dort als Lehrer beschäftigt war. Nach über 37 Jahren wurde er in den Ruhestand entlassen. Mit Weidel verlässt die Rupert-Egenberger-Schule ein Allrounder auf jedem Gebiet: Von der kreativen Gestaltung des Schulhauses über die Ausrichtung von Sportveranstaltungen bis hinzu vielerlei musikalische Darbietungen.

Sein Aufgabengebiet war so vielfältig wie die Persönlickeit. Sonderschulrektorin Isabel Wernekke beschrieb in ihrer Abschiedsrede, was die Person Ludwig Weidel ausmachte: "Leidenschaft für den Sport, Begeisterung für die Kunst, handwerkliches Geschick, humorvolles Wesen." Neben seinem schulischen Einsatz ist auch sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement als Leiter des Freizeitclubs der Lebenshilfe hervorzuheben. Bayernweit organisierte er Fußball- und Basketballturniere sowie Skialpinveranstaltungen und Freizeitfahrten. Besonders erwähnenswert ist der Gewinn einer Goldmedaille der ersten Basketballmannschaft bei den nationalen Spielen von Special Olympics. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Schulalltag wird Weidel die Leitung des Freizeitclubs für die nächsten vier Jahre übernehmen.

Barbara Oswald

Barbara Oswald war seit 1983 durchgehend bei der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach beschäftigt. Sie arbeitete sowohl in den Jura-Werkstätten als auch in den Einrichtungen des Heilpädagogischen Zentrums. Als Psychologin war es vor allem ihre Aufgabe, die Leistungsmöglichkeiten und eventuellen Entwicklungsschwierigkeiten von Vorschulkindern festzustellen.

Viele Mädchen und Buben haben es ihr zu verdanken, dass sie in der Frühförderung oder in der heilpädagogischen Tagesstätte der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) aufgenommen wurden. Über viele Jahre hinweg gab Oswald jungen Eltern Tipps für schwierige Erziehungssituationen. Monika Härtl , die Leiterin der Tagesstätte, und Irmgard Merkl , Leiterin der Frühförderstelle, hoben in ihren Verabschiedungsreden die Zuverlässigkeit von Barbara Oswald und ihre hohe Bereitschaft, zusätzliche Test- und Therapietermine zu vergeben, besonders hervor.

Marianne Schuh

Als Jugend- und Heimerzieherin begann Marianne Schuh 1993 bei der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach zu arbeiten. Nach 23 Jahren wurde sie in den Ruhestand entlassen. Sonderschulrektorin Isabel Wernekke und Michael Schuierer , Konrektor und Leiter der SVE, würdigten die Leistungen von Marianne Schuh.

Dafür zitierten sie aus einer Beurteilung, in der es hieß, Marianne Schuh habe immer großes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse, Erwartungen und Probleme der Kinder gehabt; Geduld und Einfühlungsvermögen sowie ein notwendiger Leistungsanspruch kennzeichneten darüber hinaus ihre pädagogische Grundhaltung.
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