LH-Sterbekasse wählt 25 Vertreter ins Aufsichtsgremium – Vermögen nicht gefährdet
Stabile Kasse trotz Mitglieder-Sterben

Die Mitglieder der Arbeitnehmer-Sterbekasse der Luitpoldhütte wählten ihre 25 neuen Vertreter und drei Ersatzleute. Bild: sow

Die Arbeitnehmer-Sterbekasse der Luitpoldhütte hat Sorgen. Hauptprobleme sind niedrige Zinsen und die hohe Sterberate durch Überalterung der Organisation. Vorsitzender Christian Zwack präsentierte in der Mitgliederversammlung die Entwicklung.

Hohe Sterberate


Von 2012 bis Ende Oktober 2016 reduzierte sich die Mitgliederzahl von 3393 auf 3043. Größere Neueintritte gab es lange nicht mehr. Durch die Insolvenz der Luitpoldhütte galt es, die Mitglieder zu halten. Fast zwei Drittel der Versicherten sind in der Altersstaffel ab 50 Jahre angesiedelt. Daraus resultiert die hohe Sterberate von 100 Mitgliedern im Jahr. Die Kasse leistet im Sterbefall schnelle und unbürokratische Hilfe. Sie zahlte an Hinterbliebene rund 400 000 Euro als Ersthilfe aus.

Die Bilanzen der Kasse sind stabil, sagte Vorstandsmitglied Willi Sommer. Auch wenn die Finanzpolitik der EZB mit niedrigen Coupon- oder Minus-Zinsen der Sterbekasse keine Gewinne ausweisen lässt. Nur noch gezielte Anlagen früherer Jahre in Wertpapiere, Sparbriefe und Festgelder bei heimischen Sparkassen und Banken sorgen noch für erträgliche Ergebnisse. Die Vorstände würden neue Quellen für bessere Erträge suchen, wobei ein Weg mit größeren Risiken nicht gegangen werde. Vorsitzender Christian Zwack ehrte den ausscheidenden Vertreter Peter Patzner für seine ehrenamtliche Mitarbeit.

25 VertreterDie Wahl der Vertreter war einstimmig: Christian Zwack, Josef Wiesgickl, Matthias Gleixner, Willi Sommer, Johannes Behrend, Siegfried Bujnoch, Josef Gadomski, Georg Hausmann, Martin Lehmeier, Franz Mertel, Hans Messer, Hans Ott, Franz Lobensteiner, Josef Strobl, Rosa Tischner, Robert Wagner, Alfons Wanninger, Sandra Wiesgickl, Günter Bauer, Richard Hack, Bernhard Grassler, Werner Mois, Ingo Weiß, Benjamin Fritz und Peter Lentes.

Ersatzleute sind Norbert Gleixner, Wolfgang Zintl und Sebastian Meier. (sow)
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