Marc Bigalke leitet künftig Notaufnahme

Marc Bigalke, Anästhesist und Notfallmediziner, leitet ab 1. September die zentrale Notaufnahme von St. Marien. Bild: hfz
Die zentrale Notaufnahme des Klinikums St. Marien bekommt zum 1. September einen neuen Chef: Marc Bigalke . Der Anästhesist und Notfallmediziner tritt die Nachfolge von Dr. Rainer M. Voss an, der in Ruhestand gehen wird.

Auf Nachfrage erklärt Klinikums-Vorstand Manfred Wendl , die Stelle des Leiters der zentralen Notaufnahme sei sowohl intern als auch extern ausgeschrieben worden. Als geeignetster Kandidat habe sich ein Mitarbeiter aus dem Haus erwiesen: Marc Bigalke (41), Anästhesist und Notfallmediziner. "Gerade auch auf die Notfallmedizin kommt es in der zentralen Notaufnahme an", so Wendl. Rund 25 000 Patienten durchlaufen diese Abteilung pro Jahr, was aber nicht heißt, dass alle stationär aufgenommen werden. "Sehr viele werden ambulant behandelt", erklärt Wendl weiter. Dies könne ein umgeknickter Fuß sein, ebenso aber auch ein Insektenstich. Von kleineren Verletzungen oder Erkrankungen bis hin zu wirklich schweren Notfällen: Dies ist das ganze Spektrum, mit dem das Team der zentralen Notaufnahme befasst ist.

Marc Bigalke studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Medizin, arbeitet seit 2002 am Klinikum St. Marien und absolvierte nach seinem Facharzt für Anästhesiologie (2007) noch ein Aufbaustudium zum Master in Disaster Management and Risk Governance (MDM) an der Universität Bonn, das er 2009 abschloss. Er führt die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement und leitet die Stabsstelle Katastrophenschutz am Klinikum.

Sein großes Interesse an Notfallmedizin, eine neue Aufgabe und die Herausforderung, konzeptionelle, strukturelle und organisatorische Aufgaben im Zuge der Erweiterung der zentralen Notaufnahme (dafür erfolgte vergangene Woche der Spatenstich) zu übernehmen, haben ihn bewogen, sich zu bewerben, erklärt Marc Bigalke. Als Anästhesist am Klinikum fliegt er regelmäßig mit dem Rettungshubschrauber Christoph 80, nebenberuflich ist der 41-Jährige als Notarzt im Einsatz.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.