Martha Gebert siebtälteste Ambergerin
Ein Gläschen Sekt zum 100. Geburtstag

Oberbürgermeister Michael Cerny las der Jubilarin Martha Gebert das Glückwunschschreiben von Horst Seehofer vor. Zum 100. Geburtstag schenkte der bayerische Ministerpräsident der im Heilig-Geist-Stift lebenden Jubilarin die Medaille Patrona Bavariae in Silber. Auch Heimleiterin Claudia Bucher und Christa Rotsch von der Bewohner-Vertretung gratulierten der Seniorin. Bild: Steinbacher

Ob sie davon einen Schwips bekomme, wollte Martha Gebert wissen, als sie ihren Sekt bekam. "Nein, der ist alkoholfrei", versicherte OB Michael Cerny der Seniorin. Dann konnte die Jubilarin beruhigt anstoßen - auf ihren 100. Geburtstag.

Zur kleinen Geburtstagsfeier im Heilig-Geist-Stift waren Verwandte von Martha Gebert aus Chemnitz gekommen, darunter ihre Schwester Herta, die 95 ist. Das Gen zum Altwerden scheint bei den Frauen in der Familie zu liegen, denn eine weitere Schwester, die schon verstorben ist, wurde 94. Martha Gebert, die in Chemnitz geboren wurde und nach dem Krieg nach Amberg kam und dort auf ihren aus englischer Kriegsgefangenschaft heimkommenden Mann wartete, hatte in jungen Jahren einen schweren Schicksalsschlag verkraften müssen. Ihr einziges Kind, eine 1941 geborene Tochter, starb im Alter von vier Jahren. Seit 2009 lebt Martha Gebert im Seniorenheim, ihr früheres Zuhause war im Eisberg-Viertel.

Im Heilig-Geist-Stift fühlt sich die 100-Jährige, die seit 1981 verwitwet ist, sehr wohl. Besonders freute sie sich, als ihre Geburtstagsgäste für sie "Happy Birthday" sangen.

Siebtälteste BürgerinMartha Gebert, die gestern im Heilig-Geist-Stift ihren 100. Geburtstag feierte, ist die siebtälteste Bürgerin der Stadt. Wie Oberbürgermeister Michael Cerny erklärte, sind in Amberg momentan fünf Menschen 100 Jahre. Die beiden ältesten Bürger sind 101 und 103 Jahre alt. (san)
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