Minutenlange Rotphase bei Ammersrichter B299-Auffahrt
Ampel-Fehler oder Fahrerschuld?

Wiederholt gab es zuletzt Beschwerden über die angeblich viel zu lange Rotphase an der Ammersrichter Einmündung auf die B 299. Längere Wartezeiten seien durchaus möglich, heißt es aus dem Rathaus. Aber nur dann, wenn das Fahrzeug nicht nah genug an der Linie steht. Bild: Kosarew

Exakt gestoppt hat die Zeit keiner. Aber die Leidtragenden, die sich in den vergangenen Tagen bei der Amberger Zeitung meldeten, berichten von bis zu 15 Minuten, die sie an der roten Ampel standen, bevor sie trotz des Verbots weiterfuhren. Dort, wo die Ammersrichter Umgehung aus Richtung Bernricht in die Bundesstraße 299 mündet, sollen diese Probleme schon öfter vorhanden gewesen sein. Thomas Graml von der Pressestelle der Stadt schüttelt den Kopf: "Von einer zu langen Rotphase wissen wir nichts."

Heuer habe es erst eine Beschwerde über den Ampel-Dirigenten gegeben. Dabei sei es nicht um die B 299 gegangen. Eine mögliche Erklärung hat Graml dennoch: "Wenn ein Autofahrer fünf Meter vor der Linie stehenbleibt und damit den Sensor nicht berührt, kann das schon sein."
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