Mit Bibel in Auslandseinsatz
Christen im Krieg

Auch Rentner können noch sinnvolle Dienste leisten und ein erfülltes Leben führen. Das wurde bei einem Vortrag deutlich.

Amberg. Dass dem so ist, bekundete das Ehepaar Roger und Margaret Hogan aus dem US-Bundesstaat Tennessee in seinen Referaten bei der überkonfessionellen Vereinigung Christen im Beruf, die in das Drahthammer Schlößl eingeladen hatte.

Nach dem Ausscheiden aus dem US-Militärdienst im Jahre 1994 glaubten Hogan und seine Frau laut einer Pressemitteilung der Veranstalter, die Stimme Gottes zu hören und den Auftrag erhalten zu haben, nach St. Petersburg zu gehen, um eine Bibelschule aufzubauen und auch russischen Soldaten das Evangelium zu verkündigen. Sieben Jahre bekamen sie Unterstützung für diesen Dienst und konnten Tausende russische Bibeln drucken und verteilen lassen.

Als Hogan und seine Frau Margaret im Jahre 2010 den inneren Ruf für Deutschland hörten, ließen sie sich in Bayreuth nieder, wo er schon als US-Soldat stationiert war.

Auch dort habe das Paar eine totale Abhängigkeit und Versorgung von Gott erlebt. Es gründete die Operation Centurion und ließ über 30 000 Bibeln drucken, die es vor alle an Bundeswehrschulen und Einheiten, die ins Ausland versetzt werden, verteilte, heiß es weiter.

"Diese Soldaten brauchen das Wort Gottes am dringendsten", sagte Hogan seinen Zuhörern.

Von Verteidigungsminister Thomas de Maizière habe er für dieses Engagement die wichtigste Medaille erhalten, die die Bundeswehr an Zivilisten zu vergeben hat.
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