Mit Blut und Herzblut

Für langjährige Mitarbeit im BRK und bei der DLRG wurden (von links) Gerhard Schottenheim, Monika Berghammer, Oberbürgermeister Michael Cerny, Ilse Obermeier, Peter Dobmeier, Peter Winter, Katrin Daubenmerkl, Werner Biehler, Peter Gronde und Peter Bachmann geehrt.

Die Bereitschaft, regelmäßig Blut zu spenden, sei nicht hoch genug einzuschätzen, betonte Oberbürgermeister Michael Cerny, als er langjährige Blutspender ehrte. Aber auch das ehrenamtliche Engagement bei BRK oder DLRG sei ein Beitrag dazu, dass "unsere Gesellschaft funktioniert".

Ein passendes Ambiente hätten sich die hohen Ratsherrn im Mittelalter mit dem kleinen Rathaussaal geleistet - als Gegenstück zur Residenz des Kurfürsten. Dieses Schmuckstück im Rathaus werde für standesamtliche Trauungen genutzt, sagte Oberbürgermeister Michael Cerny. Doch es sei auch der richtige Rahmen, wenn ehrenamtliche Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) oder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sowie langjährige Blutspender geehrt würden. Das Zugunglück bei Bad Aibling habe gezeigt, dass auch kurzfristig große Mengen Blutkonserven benötigt werden. Die könne der Blutspendedienst des BRK nur sicherstellen, wenn es Spender gebe, die regelmäßig und über Jahre hinweg bereit seien, sich Blut abnehmen zu lassen.

Die zu ehrenden Bürger würden anderen Menschen helfen, einerseits durch ihre Mitarbeit beim BRK und bei der DLRG, andererseits durch ihr Spenderblut. Laut BRK-Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich unterstützen viele Menschen mit Blut und Herzblut das Rote Kreuz. Scherzhaft sagte er, dass 40 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit soviel bedeute, wie mit dem BRK verheiratet zu sein. Nach dem Zugunglück von Bad Aibling habe es nicht an Blutkonserven gemangelt. Nur seien die Reserven zurückgegangen, da Spenderblut nur 40 Tage aufgehoben werden kann und dann entsorgt werden muss.

In der Summe haben die zu Ehrenden fast 1300 Blutspenden hinter sich, dabei seien ihnen gut 600 Liter Lebenssaft abgezapft worden. Heinrich verwies auf die Blutspende-Gala am Donnerstag, 12. Mai, im ACC. "Bei uns geht's unblutig zu", meinte DLRG-Vorsitzender Gerhard Schottenheim. Angenehme Aufgaben seien Schwimmkurse und -training sowie die Bäderaufsicht, zur Sache gehe es bei Hochwassereinsatz und Wasserrettung. Weniger angenehm sei es, wenn DLRG-Taucher nach vermissten Personen suchen müssen, die dann möglicherweise nur noch tot geborgen werden können.

Treue Blutspender50 Blutspenden:

Jürgen Baldauf, Georg Fröhler, Jürgen Hiltl, Josef Schmid, Gottfried Utz.

75 Blutspenden:

Radolf Knorr, Anton Rupprecht, Gerhard Schmid, Andreas und Kurt Stingl.

100 Blutspenden:

Martin Kleinlein, Johann Pressl, Wolfgang Sichelstiel, Silvia Strobl.

125 Blutspenden:

Rosemarie Rohrwild, Franz Schön. (gfr)


Ehrenamtliche ArbeitBRK

25 Jahre:

Monika Berghammer, Katrin Daubenmerkl, Ilse Obermeier.

40 Jahre:

Werner Biehler, Peter Dobmeier, Reiner Fojt, Karlheinz Gleich.

DLRG

40 Jahre:

Peter Gronde, Peter Winter, Peter Bachmann. (gfr)
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