Mitgliederversammlung der Katharinensiedler
Kritik an Straßenausbaubeiträgen

Die Katharinensiedler ehrten Mitglieder. Von links: Bezirksvorsitzender Christian Benoist, Wolfgang und Irmgard Wessely, Manfred Rosenthal, Erna Freimuth sowie die Vorsitzenden Günter Hösl und Thomas Rudolph. Bild: gf

Bei der Versammlung des Verbands Wohneigentum Amberg Katharinenhöhe kritisierte Bezirksvorsitzender Christian Benoist die seiner Ansicht nach ungerechte Erhebung von Straßenausbaubeiträgen. Selbst für den Freistaat Bayern gebe es keine einheitliche Regelung.

Der Verband Wohneigentum Amberg Katharinenhöhe oder die Katharinensiedler, wie der ursprüngliche Name lautete, hatten in das Burgzimmer der Maltesergaststätte zur Mitgliederversammlung geladen. In seiner Jahresrückschau wies Vorsitzender Günter Hösl auf die Sammelbestellung für Gartenmaterial hin, die auch in diesem Frühjahr wieder günstige Einkaufsmöglichkeiten für die Mitglieder des Verbands Wohneigentum bieten werde. Im Mai hatte die Frauenbeauftragte die Muttertagswanderung zum Karlschacht auf dem Erzberg organisiert.

Das für Juli 2015 geplante Siedlerfest sei organisatorischen Gründen zum Opfer gefallen. In diesem Jahr sei es für Samstag, 9. Juli, fest eingeplant. Zusammen mit den Wagrain-Siedlern habe es eine Führung durch das Café Hiltner gegeben. Günter Hösl bedauerte, dass Alfons Huber im vergangenen Frühjahr die Verteilung der Siedler-Zeitung aufgeben musste. Nun würde der Vorstand dafür sorgen, dass die Siedler ihre Vereinszeitung erhalten.

Mitgliederzahl unverändert


Der Mitgliederstand (164) habe sich zum Vorjahr nicht geändert. Auf einen ausgeglichenen Haushalt von knapp unter 5000 Euro konnte Angelika Lehmeier hinweisen. Um unnötige Kosten für den Verein zu vermeiden, bat Hösl, Änderungen bei Namen, Telefonnummer oder Bankverbindung mitzuteilen. Noch wichtiger sei es, einen Eigentümerwechsel kundzutun da die Immobilie über den Verband versichert sei.

Beispiel Rednitzhembach


Bezirksvorsitzender Christian Benoist betonte, dass sich seine Interessensvertretung der Haus- und Grundeigentümer gegen die vielfach in Bayern praktizierte Straßenausbaubeitragssatzung (STRABS) ausspreche. Das Verhalten der Kommunen sei ungerecht, da einige Gemeinden Beiträge erheben, andere nicht. Nordrhein-Westfalen bitte die Straßenanlieger nicht zur Kasse, einige bayerische Kommunen auch nicht.

Zahlen müssten auch nur die unmittelbaren Straßenanlieger, obwohl die Straße grundsätzlich von allen Bürgern befahren werden dürfe. Als leuchtendes Beispiel bezeichnete Christian Benoist den Bürgermeister der mittelfränkischen Gemeinde Rednitzhembach, Jürgen Spahl, der seine Bürger nicht an den Straßenausbaukosten beteiligt. Sein Straßenausbaukonzept ziehe frühzeitige Sanierung vor, um Schäden zu vermeiden. Benoist betonte, dass vor dem Bau einer Straße mit allen Versorgern abgesprochen werden müsste, welche Leitungen verlegt werden sollen.

Wo die Kommune zahlt


Es gehe nicht an, dass eine erst kürzlich fertiggestellte Straße aufgerissen wird, um Versorgungsleitungen zu verlegen. Die Rednitzhembacher Verwaltung lasse im Schadensfall die Oberfläche abfräsen und Schäden punktuell beseitigen. Dann werde ein neuer Belag aufgezogen, was unter dem Strich kostengünstiger komme, als der 20-prozentige Eigenanteil der Kommune, falls die Straßenausbaubeitragssatzung greife, sagte Christian Benoist.

Ehrungen10 Jahre: Roswitha und Robert Kunstmann, Josef Piatek, Ursula Schmölzl, Roberta und Frank Wanhoff.

20 Jahre: Erna Freimuth, Manuela Ulrich, Maria und Joachim Vales, Edith und Jörg Wallberg.

30 Jahre: Sieglinde Burkert, Hannelore und Franz Lösch, Katharina Mayer, Gabi und Manfred Rosenthal, Doris und Helmut Steiner, Irmgard und Wolfgang Wessely.

40 Jahre: Maria Cebulla, Dorothea und Erwin Fillenberg, Käthe Hermann.

60 Jahre: Betty Schuller. (gfr)
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