Mittelschüler in der Bäckerei, im Supermarkt und beim Zimmerer
So geht arbeiten

Ob beim Bäcker, in der Zimmerei oder an der Kasse im Einkaufsmarkt - was es heißt, berufstätig zu sein, erfahren junge Leute erst dann, wenn sie ein Praktikum machen oder sich an der Woche der Ausbildung beteiligen. Vertreter der Agentur für Arbeit, des Schulamts und der Luitpoldschule nutzten nun die Chance, den Jugendlichen über die Schulter zu schauen. Gerlinde Beck, Leiterin der Berufsberatung der Arbeitsagentur, dazu: "Die Woche der Ausbildung ist sozusagen ein Mosaikstein der Allianz für Aus- und Weiterbildung." Ein Beispiel war das einwöchige Praxisseminar, das die Klasse M7 aus der Luitpold-Mittelschule besuchte. Schulamtsdirektor Peter Junge ergänzte: "Im laufenden Schuljahr sind es weit über 300 Jugendliche aus der 7. Jahrgangsstufe nahezu aller Mittelschulen aus der Stadt und dem Landkreis, die diese Berufsorientierungsmaßnahme besuchen." Die 15 Luitpoldschüler waren laut einer Pressemitteilung mit Feuereifer bei der Sache. Eine Gruppe von Jungen baute in der Holz-Werkstatt des Kolping-Bildungswerks unter Aufsicht von Zimmerermeister Hermann Pirkl einen Miniatur-Dachstuhl, der vorher gemeinsam entworfen worden war. Fünf Mädchen, die parallel dazu in einem anderen Raum von Monika Donhauser (Heilerziehungspflegerin und Hauswirtschaftsmeisterin) betreut wurden, übten das Anlegen von Verbänden sowie die Techniken, wie sie in Notfällen Erste Hilfe leisten können. Weitere Einsatzorte waren ein Supermarkt, eine Backstube und eine Metall-Werkstätte. Von links: Maria Schuller (Leiterin der Luitpoldschule), Berufsberaterin Silke Helm und Schulamtsdirektor Peter Junge Bild: hfz

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