Montessori-Schüler präsentieren ihre praktischen Abschlussarbeiten
Vom Gaming-Computer bis zur Hundehütte

Auch ein Gartentor samt Hirschdeko zählte zu den professionellen handwerklichen Arbeiten. Bild: hfz

Der Präsentationsabend an der privaten Montessorischule Amberg brachte wieder viele Talente der Absolventen zum Vorschein. Sie begeisterten das Publikum, das aus Jury, Mentoren, Eltern und Freunden bestand, mit ihren großen praktischen Abschlussarbeiten.

Diese Werkstücke (nach der Idee von Reformpädagogin Maria Montessori) sind nach neun Jahren zum Ende der Schullaufbahn ein besonderer Höhepunkt für die Jugendlichen. Jeder Schüler wählte sich frei ein eigenes Thema und stellte dazu mit Hilfe eines Mentors eine praktische Arbeit her.

Heuer wurden ein Gartentor, ein Terrarium, eine Hundehütte, ein Gaming-Computer, ein Wohnzimmer- und ein Schreibtisch gebaut. Ferner wurden eine Pferdesatteldecke und ein Hundekuschelsack genäht, ein Buch über Pferde erstellt, ein Schlagzeugsolo komponiert, ein Ölgemälde und eine Collage gestaltet. Jeder musste sein Werk schriftlich dokumentieren und schließlich am Präsentationsabend vorstellen.

"Während der Abschlussarbeit lernen die Schüler viel, was sie nicht nur in der Schule, sondern auch für ein erfolgreiches Berufsleben brauchen: Teamarbeit, Kritikfähigkeit, Durchhaltevermögen, problemlösendes Denken, Umsetzung eigener Ideen, Kreativität und strukturierte Zeitplanung", fasste Schulleiterin Conny Wrobel zusammen. Wichtig sei auch, dass die Schüler erkennen, dass sich Einsatz und Engagement für ein Projekt in vielerlei Hinsicht lohnten. Die Leistungen der zwölf Absolventen wurden gewürdigt mit der Verleihung der Zertifikate durch die Jury.
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