Montessorischule stellt sich und das pädagogische Konzept vor
Wo Noten Nebensache sind

Conny Wrobel (Mitte) stellte das Montessori-Konzept vor. Bild: wpt

Tag der offenen Tür in der Montessorischule. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem pädagogischen Konzept der Privatschule?

Amberg. (wpt) "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Schüler mehr vom Stoff mitnehmen, wenn sie sich selbst mit dem Thema beschäftigen. Wenn ich als Lehrer vorne stehe und nur erzähle, dann vergessen sie das alles recht schnell wieder."

Das sagte Schulleiterin Conny Wrobel, als sie den Eltern die Arbeitsinhalte vorstellte. Während die Kinder am Tag der offenen Tür mit Bastelangeboten, Plätzchenbacken und einem Schulkino ihre Freizeit gestalteten, hielt Wrobel einen Vortrag: "Wir haben hier viel anschauliches Material. Damit können sich Schüler ihre Lernziele selbstständig erarbeiten. Dabei ist natürlich wichtig, dass wir ihnen den richtigen Umgang damit beibringen." Eigenständigkeit beim Lernen sei wichtig.

Benotete Proben gibt es bei Montessori nicht. "Wenn die Kinder anfangen, sich zu vergleichen und merken, dass sie schlechter sind als andere, verlieren sie vielleicht die Motivation zu lernen."

Seit diesem Jahr ist es dort sogar möglich einen mittleren Schulabschluss zu machen.
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