MRG-Schüler spenden Taschenlampen für 40 Waisenhaus-Kinder in Ghana
MRG spendet Taschenlampen für Ghana

Die Sechstklässler sammelten nicht nur Geld, um die Taschenlampen kaufen zu können, sondern verpackten jede einzelne auch liebevoll. Bild: hfz

40 Taschenlampen verlassen das Max-Reger-Gymnasium und treten eine lange Reise nach Afrika an. Ihr Ziel ist ein Waisenhaus in Ghana. Dort hatte im vergangenen Jahr die ehemalige MRG-Schülerin Milena Täschner ein soziales Jahr absolviert. Sie stellte fest, dass das Haus nur eingeschränkt elektrifiziert ist, nachts gab es beispielsweise keinen Strom. Kinder, die kurz aufstanden, mussten sich im Dunkeln vorwärts tasten. Milena Täschner wandte sich an ihre ehemalige Schule und bat Studienrätin Elke Rösel-Koß, eine Aktion zu starten, um Taschenlampen für die Kinder in dem Waisenhaus in Ghana zu sammeln.

Die sechste Jahrgangsstufe ließ sich nicht lange bitten. Die 6a beschloss sofort, Kuchen zu backen und für die gute Sache zu verkaufen, die evangelischen Schüler bestückten eine Stellwand mit Infos über das Waisenhaus und die Aktion.

Der Verkauf beim musischen Abend und später ein zweites Mal im Lehrerzimmer hatte den gewünschten Erfolg: Mit dem Erlös, in den auch eine Spende der Pfarrei St. Michael und der SMV des Max-Reger-Gymnasiums einflossen, konnten 40 Kurbeltaschenlampen gekauft werden. Taschenlampen zum Kurbeln deshalb, da bei batteriebetriebenen Geräten nach kurzer Zeit mit Folgekosten für neue Batterien gerechnet werden muss, deren Erwerb nicht gesichert sei. Damit wäre die Lampe nicht mehr funktionsfähig.

So wurden also diese 40 Taschenlampen für jedes einzelne Kind persönlich mit Namen versehen und dann liebevoll verpackt. Weiterhin gestalteten die Schüler eine Karte mit Grüßen. Zwei bis drei Wochen werden die Taschenlampen unterwegs sein, ehe sie - sicher freudig erwartet - im Waisenhaus in Ghana ihren neuen Besitzern ausgehändigt werden können.
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