Nachts in einer Amberger Disco
WC gesprengt: 5,3 Promille

Der mehr als bedenkliche Aspekt dieser Vollrausch-Tat: Von dem Toilettensitz sind nur noch Scherben und Splitter übrig geblieben, nachdem ein 26-Jähriger einen Böller hineingeworfen und gezündet hat. (Foto: hfz)

Nicht wenige Kuriositäten alltäglichen Lebens prägen den Polizeialltag. Diese ist rekordverdächtig und könnte frei nach Wilhelm Busch (Max und Moritz, Vierter Streich) so beginnen: "Rums da ging die Schüssel los. Mit Getöse, schrecklich groß!"

Gegen 1 Uhr war eine Streife in der Nacht zum Samstag in eine Discothek an der Regensburger Straße gerufen worden, um sich das Werk eines 26-jährigen Hirschauers zu betrachten und ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Offensichtlich hatte der junge Mann "einen größeren Böller in die Toilettenschlüssel des Herren-WC" geworfen und sie so "durch die Explosionswucht komplett in ihre Einzelteile zerlegt".

Keine Verletzten, geringer Schaden


Zwar fragt die Polizei zugleich, was den 26-Jährigen eigentlich zu diesem offensichtlich nicht ungefährlichen Komplettblödsinn denn bewogen habe, liefert die Begründung jedoch prompt: "unglaubliche 5,24 Promille". Da hätten selbst die Streifenbeamten "große Augen bekommen". Ergänzend sei erwähnt, dass es keine Verletzten gab und der materielle Schaden auf rund 500 Euro geschätzt wurde.

Die Meldung ist im Internet und den sozialen Medien derweil dabei, nicht minder rekordverdächtige Wellen zu schlagen. Binnen kurzer Zeit Tausende Male gelesen und geteilt, reichen die Reaktionen vom amüsierten bis zu ernsthaft besorgtem Kopfschütteln à la "Das überlebt doch keiner?!?".
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