Nächste Runde für nervige Staus
Baustellen-Obergrenze erreicht

Die Sperrung einer Hauptachse hat in Amberg weitreichende Folgen. So war die Asphaltsanierung in der Bruno-Hofer-Straße Schuld an den Staus in der Wingershofer Straße. Besonders quälend für Autofahrer waren die Stoßzeiten zu den Schichtwechseln der Firmen Siemens und Grammer. Bild: Hartl

Die Sperrung der Bruno-Hofer-Straße weckt Erinnerungen: Ein XXL-Stau hatte sich im Oktober gebildet, als Kochkeller und Périgueux-Brücke gleichzeitig zu waren. Jetzt wiederholte sich die Geschichte und findet ab Dienstag im Stadtnorden mit der Abriegelung der Bayreuther Straße ihre Fortsetzung.

Damit enden die Osterferien mit einem "absoluten Verkehrschaos", wie Anwohner Armin Müller täglich zu den Stoßzeiten beobachtet. An der Sanierung der Asphaltdecke in der Bruno-Hofer-Straße wurde täglich bis in die Abendstunden unter Hochdruck gearbeitet, um zum Ende der schulfreien Tage fertig zu werden. "Im Laufe des heutigen Nachmittages wird die Sperrung sukzessive aufgehoben", sagte Stadtsprecher Thomas Graml am Freitag.

Damit endet für Siemens-Mitarbeiter die Blechlawinen-Odyssee zum Schichtwechsel. Für sie gab es keine Möglichkeit, die Stelle weiträumig zu umfahren, wie von der Stadt empfohlen. Der Siemens-Parkplatz grenzt an die Baustelle. "Da geht zu den Stoßzeiten die Post ab", hieß es von einem Angestellten. Die Mitarbeiter der Firmen aus dem Industriegebiet Nord sowie die Anwohner in Ammersricht können sich ab nächster Woche auf lange Wartezeiten und nervige Staus mit der Sperrung der Bayreuther Straße einstellen.

Natürlich seien die Ferien der beste Zeitpunkt für Baustellen: "Da sind definitiv weniger Verkehrsteilnehmer als sonst auf der Straße", sagte Graml. Aber nicht alle Arbeiten könnten zeitgleich erledigt werden. Auch die Eglseer Straße ist immer noch gesperrt. So sei heuer in den Osterferien definitiv eine Baustellen-Obergrenze erreicht gewesen. Eine musste sogar vonseiten der Baufirma abgesagt werden. Für die geplante Sanierung des Mariahilfbergweges sei schlichtweg das Material ausgegangen, so Stadtsprecher Thomas Graml.
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