Naftule und die Reise nach Jerusalem
Mit Gesang abheben

Ein Abenteuer mit viel Musik auf hohem Niveau erlebten die Besucher des Familienkonzerts "Naftule und die Reise nach Jerusalem" im Stadttheater. Das Verkehrsmittel war ein fliegender Teppich, der zum Start allerdings Hilfe von außen nötig hatte.

Erzählerin Kerstin Klaholz führte das Publikum in der Gestalt von Pino in die Sprache der Musik ein, der sich die Bewohner Sinfoniens bedienen. Ihr König Waldemar wollte wissen, wie sich die Menschen anderswo verständigen.

Pino und Naftule machten sich auf den Weg, das herauszufinden. Auf einem fliegenden Teppich, der die gesangliche Unterstützung des Publikums zum Start brauchte, ging es in die Ukraine, nach New York, Argentinien und Jerusalem.

Überall fand Naftule mit seiner sprechenden Klarinette sofort Anschluss, aber die kulturellen Gepflogenheiten der fremden Länder stellten ihn und Pino vor Probleme. Jedes Mal mussten sie fluchtartig abreisen.

Dass ihr Teppich gerade noch rechtzeitig abhob, verdankten die beiden den stimmkräftigen kleinen Zuschauern. Nicht schlecht staunten die Abenteurer dann bei ihrer Rückkehr nach Sinfonien, als es nur so vor Gästen aus aller Welt wimmelte, die begeistert von der musikalischen Verständigung waren.

Helmut Eisel, ein Meister auf der Klarinette, zeigte beim Konzert die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments und glänzte durch seine Improvisationskunst. Er entlockte seiner Klarinette Klänge aus der gesamten Gefühlsklaviatur und machte das Familienkonzert zum Musikerlebnis vom Feinsten.

Gerade die Klezmermusik spielte eine große Bedeutung für den Einsatz der Klarinette als Stimme. Musikalische Unterstützung erhielt Helmut Eisel von seiner Band mit Stefan Engelmann am Kontrabass sowie von Michael Marx an der Gitarre und Gesang.
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