Nein sagen können
Ammersrichter Schüler und die Drogen-Gefahr

Ammersricht. Vor der Schule parkte ein Polizeiauto, drinnen steuerte ein Beamter zielstrebig auf ein Klassenzimmer zu. Es war kein gewöhnlicher Einsatz, den Hauptmeister Jörk Kaduk von der Vilsecker Dienststelle in Ammersricht zu absolvieren hatte. Es ging um Gefahren im Umgang mit Drogen. Die Schüler sollten gewarnt werden, welche Konsequenzen der Rauschgift-Konsum haben kann.

In einer Mitteilung der Schule heißt es: "Der Ansatz der Prävention hat sich inzwischen verändert. Man möchte weg von der Vermittlung mit dem erhobenen Zeigefinger. Was hilft es, im Vorfeld zu drohen oder gar zu verbieten, wenn im entscheidenden Moment, dann, wenn dem Jugendlichen ein Joint oder Crystal angeboten wird, keiner der Eltern, der Freunde oder auch der Präventionsbeamten in der Nähe ist?" In dieser Situation müsse der Heranwachsende in der Lage sein, abzulehnen. Jeder müsse die Risiken kennen und mit seiner Persönlichkeit der Versuchung widerstehen können.

Jörk Kaduk thematisierte auch die Problematik im Umgang mit Amphetaminen, die oftmals in dubiosen Drogenküchen gekocht werden.
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