Neue Schadsoftware-Taktik
Apps verbünden sich

Berlin. Um die Schutzmechanismen und Prüfungen der offiziellen App Stores zu umgehen, könnten Kriminelle künftig verstärkt auf arbeitsteilige Apps im Verbund setzen.



Jede App für sich sieht dann harmlos aus und passiert alle Sicherheitsbarrieren der App Stores problemlos. Doch gemeinsam können sie sehr wohl Schaden anrichten, wie das Verbraucherschutz-Portal «Mobilsicher.de» berichtet. Nachgewiesen hätten Forscher diese sogenannten konspirativen Apps und ihre Taktik bereits bei Android-Systemen.

Das funktioniert den Angaben nach folgendermaßen: Die Kriminellen verteilen die Aufgaben bei Angriffen auf Mobilgeräte auf zwei oder mehr Apps mit unterschiedlichen Funktionen und Berechtigungen. Die eine Anwendung muss beispielsweise auf geschützte Informationen zugreifen dürfen, ein andere steuert den Internetzugang bei.

Neben der grundsätzlichen Vorsichtsmaßnahme, Apps nur aus den offiziellen Stores zu installieren, empfehlen Experten als Schutz vor konspirativen Apps, Anwendungen mit eingebetteter Werbung zu meiden. Eine hohe Anzahl an Werbeeinblendungen weise auf das Vorhandensein mehrerer Werbebibliotheken hin. Und damit steige die Gefahr konspirativer Funktionen. Hinweise auf mögliche Sicherheitsprobleme könnten auch die App-Bewertungen anderer Nutzer in den Stores geben.
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