Neuer Fund am Bürgerspitalgelände
Ambergs ältestes Pferd

Was auf dem Bürgerspitalgelände so alles zum Vorschein kommt: Archäologe Dr. Mathias Hensch und sein Team haben jetzt das Skelett eines Pferdes zum Vorschein gebracht. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass das Tier vor etwa 1000 bis 1200 Jahren - damals vor den Toren der Stadt - vergraben worden ist. "Das ist an sich nichts besonderes. Auffallend ist hier jedoch, dass sich das Skelett in horizontaler Rückenlage befindet", sagt Hensch. Es wirke fast so, als hätte man das Tier nicht einfach in den schmalen Graben hineingeworfen, sondern eher behutsam hineingelegt. Der vordere Teil des Rumpfes ist im 20. Jahrhundert durch eine moderne Kanaltrasse zerstört worden. Hensch referiert am Mittwoch, 2. November, um 19 Uhr in der Spitalkirche über seine Arbeit. Am Freitag, 4. November, bietet er um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch das Ausgrabungsgelände an.
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