Nicht nur Fairplay gefragt
EM 2016: Nicht nur Fairplay gefragt

Der Sportverein Raigering war in Amberg der Vorreiter. Beim Panduren-Fußball-Camp 2015 bekam jeder Nachwuchsfußballer einen fair gehandelten Fußball. Heuer zeigte auch der FC Amberg Flagge. Bei seinem Camp gab es erstmals im Vereins-Design gestaltete, fair produzierte Fußbälle. Bürgermeisterin Brigitte Netta und Dr. Helmut Kollhoff nahmen nun die Fußball-EM zum Anlass, für die Fairtrade-Stadt Amberg zu werden. "Bei Fairtrade-Produkten denken die Menschen in erster Linie an Kaffee, Kakao oder Kleidung. Fußbälle kommen einem da nicht gleich in den Sinn", sagte betonte Kollhoff. Ein handelsüblicher Fußball wird aus 32 Waben mit rund 670 Stichen genäht. Es gibt Schätzungen, dass rund 70 Prozent der weltweit angebotenen, handgenähten Spielbälle in Pakistan hergestellt werden. Der Lohn der Näher ist so niedrig, dass er oft Fällen nicht reicht, um den Lebensunterhalt zu sichern. Gezahlt wird nicht pro Stunde, sondern pro Ball. Oft müssen daher auch die Kinder mitarbeiten. Bild: gtr

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