OB Cerny mit Abordnung in Trikala
Zeichen der Freundschaft

Das Wappen von Trikala ziert den Kreisverkehr bei der Justizvollzugsanstalt. Jetzt gibt es ein Pendant: den Amberger Platz. Bild: Sibylle Sandner

Im Oktober werden es 15 Jahre - so lange besteht die Städtepartnerschaft zwischen Amberg und dem griechischen Trikala. Als Geschenk hatte OB Michael Cerny im Oktober versprochen, Spielgeräte für den Amberger Platz in der griechischen Stadt zu spendieren.

Nun wurde das Versprechen umgesetzt. Ein Kletterturm mit Rutsche in Form des Nabburger Tors wurde laut einer Presse-Info aus dem Rathaus ebenso aufgebaut wie ein großer Löwe aus Holz. Zur offiziellen Einweihung reiste Cerny an der Spitze einer zwölfköpfigen Delegation nach Trikala. Ein großes Kinderfest auf dem Amberger Platz bildete den Höhepunkt. Acht Tanzschulen präsentierten ein buntes Repertoire an Tänzen von Hip-Hop über Ballett bis hin zum traditionellen Sirtaki - dann wurde der Spielplatz gestürmt.

"Ihr Kinder steht hier im Mittelpunkt, und wir freuen uns, dass wir euch mit dem Spielplatz eine große Freude bereiten konnten", sagte OB Cerny. Sein griechischer Kollege Dimitris Papastergiou bedankte sich für das großzügige Geschenk. Mit Vertretern des Handels und der Wirtschaft aus Trikala sowie dem ortsansässigen Stadtrat wurde über die Lage der Stadt und verschiedenste Exportgüter der Region gesprochen - sowie über verschiedene Projekte, zum Beispiel eine Art Ehrenamtsagentur. Dabei fanden beide Seiten Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten, zukünftig voneinander zu lernen.

Neben den offiziellen Programmpunkten bekam die Amberger Delegation auch die Gelegenheit, die kulturelle und touristische Seite Trikalas kennenzulernen. Zum Beispiel bei einer Stadtführung zu Fuß und per Fahrrad, bei den Besuchen einer Höhle im 30 Kilometer entfernten Kalambaka und zweier beeindruckender Klöster in Metéora, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

"Wir waren zu Gast bei Freunden", resümierte Oberbürgermeister Cerny am Ende des Besuchs. Man wolle in engem Kontakt mit den Griechen bleiben und hoffe auf einen baldigen Gegenbesuch an der Vils.
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