OB sticht in der Brauerei Sterk den Doppelbock an
Prost auf die Reinheit

Den Nachwuchs auf dem Arm und einen Bierkrug in der Hand, so lässt es sich gut zuprosten. Von links: Oberbürgermeister Michael Cerny, Brauereibesitzer Martin Sterk mit Sohn Maximilian, stellvertretende BLLV-Kreisvorsitzende Andrea Hiltl und Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger beim Sterk-Bockbieranstich in Raigering. Bild: Hartl

Hopfen und Malz, Gott erhalt's: Für Martin Sterk war es eine besondere Ehre, die Gäste im Brauerei-Gasthof Sterk willkommen zu heißen. Denn: Das Reinheitsgebot wird heuer 500 Jahre alt. Am 23. April 1516 verordneten der bayerische Herzog Wilhelm IV. und sein Bruder, Herzog Ludwig X., auf dem Landstädtetag, dass zum Bierbrauen nur noch Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden dürfen.

Das bayerische Reinheitsgebot war geboren, und somit - wie Sterk es formulierte - "das weltweit älteste und bis heute gültige Lebensmittelgesetz". Aus den nur vier natürlichen Zutaten entsteht in über 1300 deutschen Brauereien Tag für Tag eine einzigartige Vielfalt von über 40 verschiedenen Biersorten, erklärte der Brauer. Auch die Raigeringer Kirwa erwähnte er vor dem Hintergrund einer etwaigen Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe.

Mittlerweile doch durstig geworden, zapfte Oberbürgermeister Michael Cerny unter den Augen des Brauereibesitzers und vieler Ehrengäste das erste Fass Raigeringer Doppelbock an. Zur Musik der Kapelle "Was woas i" floss der Gerstensaft mit einem Alkoholgehalt von 7,5 Prozent und einer beträchtlichen Stammwürze von 19,2 Prozent in die Steinkrüge und Kehlen der Gäste.
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