Ortstermin der CSU-Stadtratsfraktion
Amberger Stadtmauer sanieren

Da muss doch was zu machen sein: Die Amberger CSU möchte Bundesmittel für eine Sanierung der Stadtmauer loseisen. Der Vorsitzende des Ortsverbands Mitte, Thomas Bärthlein (links), hat deshalb die Stadtratsfraktion mit Dieter Mußemann (Sechster von rechts) an der Spitze zu einem Ortstermin eingeladen, um Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger (Vierte von links) diese Aufgabe mit nach Berlin zu geben. Bild: hfz
 
Stadt-Vorsitzender Markus Spörer (Dritter von rechts) verabschiedete Faustball-Obfrau Relindis Gräß (vorne, Mitte) und hieß den neuen Basketball-Obmann Matthias Prochaska (Zweiter von rechts) willkommen. Mit auf dem Bild (von links) Regierungsfachberater Walter Erhardt, Kathrin Schmidt von der Sparkasse, Schulamtsdirektor Heinrich Koch und Landkreisvorsitzender Markus Lacher. Bild: hfz

Das Kinderlied hatte die CSU-Stadtratsfraktion nicht im Sinn, als sie Ambergs historische Befestigung etwas genauer unter die Lupe nahm. Spekulieren tun die Mandatsträger aber schon.

Amberg. Immerhin, so bekräftigen sie in einer Pressemitteilung, gehöre die hiesige Stadtmauer deutschlandweit zu den bedeutendsten und besterhaltenen Befestigungsanlagen dieser Art: fast drei Kilometer lang und ohne größere Unterbrechungen.

Bei einem Termin der CSU-Fraktion begrüßte deshalb deren Mitglied und Vorsitzender des Ortsverbands Stadtmitte, Thomas Bärthlein, dass ein gezielter Baum- und Strauchbeschnitt das Bauwerk wieder mehr ins Blickfeld rücke. Aber es müsse mehr getan werden, um auch die Substanz der gesamten Anlage rund um die Altstadt dauerhaft zu erhalten.

Der Anstoß ist gemacht


Doch das koste viel Geld. Eine umfassende Sanierung würde in die Millionen gehen. Diesen finanziellen Aufwand könne die Kommune alleine nicht leisten, betonte Stadträtin und Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger. Fraktionschef Dieter Mußemann unterstrich deshalb in diesem Zusammenhang gegenüber seiner Parteifreundin noch einmal den im Oktober gestellten Antrag der CSU, dass sich die Stadt um Mittel aus dem 2014 aufgelegten Bundesprogramm für nationale Projekte des Städtebaus bemühen solle. Eine Kommune, so Mußemann weiter, habe sehr wohl den Auftrag, das kulturelle und historische Erbe für die Nachwelt zu erhalten.

In Sachen Stadtmauer sollte im Planungskonzept neben der notwendigen baulichen Sanierung und Sicherung insbesondere auch die Wiederherstellung der Begehbarkeit alter Wehrgänge verfolgt werden, gab der Fraktionsvorsitzende als ein Ziel vor. So könnte eine zusätzliche touristische Attraktion für Amberg erschlossen werden. Lanzinger ergänzte derweil, in Sachen Bundesprogramm für nationale Projekte des Städtebaus schon tätig geworden zu sein. Jetzt sei wichtig, dass das Baureferat zusammen mit der Stadtkämmerei ein Konzept erarbeite, um einen entsprechenden Förderantrag formulieren zu können. Die Berliner Parlamentarierin, so eine ihrer Anmerkungen, hat auch schon versucht, Landtagsabgeordneten Harald Schwartz mit ins Boot zu holen. Denn dieses Projekt müsse wohl auch vom Freistaat unterstützt werden.

Antrag bald stellen


CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott zeigte sich zuversichtlich, dass Amberg für seine historische Stadtmauer in den Genuss der erhofften Fördermittel des Bundes kommen werde. Er möchte den Förderantrag aber möglichst bald gestellt wissen, um dieses wichtige Vorhaben auch zeitnah umsetzen zu können.

Die Stiftung Dehner-Hilfsfonds für Menschen in Not hat die Tafel im Zuge einer Weihnachtsaktion mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt. Der Regionalleiter des Garten-Center-Filialisten, Michael Schmidt, übergab den symbolischen Scheck gemeinsam mit der hiesigen Marktleiterin Birgit Bernreuter an die beiden Tafel-Vorsitzenden Bernhard Saurenbach und Irmgard Buschhausen. Kunden aus der Region konnten sich aktiv an dieser Benefizaktion beteiligen, indem in dem Markt Sammeldosen aufgestellt waren. Die Dehner-Stiftung stockte dann die so erzielte Summe auf.

Die Spende ist Teil einer überregional angelegten Hilfsaktion für die Tafeln und andere soziale Organisationen in ganz Deutschland. Insgesamt wurden 32 000 Euro ausgereicht. Michael Schmidt sprach von einer "wertvollen Arbeit", die die Tafeln leisten würden.

Zur ersten gemeinsamen Jahressitzung der beiden Stadt- und Landkreis-Arbeitskreise Sport in Schule und Verein kamen die Beteiligten in der Amberger Sparkassen-Zentrale zusammen. Die Arbeitskreisvorsitzenden Markus Spörer und Markus Lacher dankten eingangs dem Kreditinstitut für dessen "großzügige Unterstützung, ohne die im schulsportlichen Wettkampfwesen vieles nicht möglich wäre".

Auch für das laufende Unterrichtsjahr 2015/16 habe die Sparkasse ihre Förderung im bisherigen Umfang zugesagt. Anschließend informierte Spörer über personelle Veränderungen in den eigenen Reihen. Mit Relindis Gräß scheidet die langjährige Obfrau für Faustball aus, und zum neuen Obmann für Basketball wird Matthias Prochaska vom Gregor-Mendel-Gymnasium (GMG) bestellt.

Interesse stagniert


Danach berichteten die Obleute von den Aktivitäten in den einzelnen Sportarten und über Erfolge bei den Schulsport-Wettbewerben. Als erfreulich bewertet wurde, dass die Zahl der für die einschlägigen Wettkämpfe gemeldeten Mannschaften zumindest konstant geblieben ist. Lacher ergänzte jedoch bedauernd, dass die Meldezahlen im Landkreis auf einem relativ niedrigen Niveau stagnieren würden. Spörer blickte hingegen noch einmal zurück auf den Abend des Amberger Schulsports mit über 500 Teilnehmern. Er dankte allen beteiligten Schülern und Lehrern für deren Engagement, das diese Veranstaltung zu einem tollen Erfolg habe werden lassen.

Übergreifend stellten die beiden Vorsitzenden fest, dass sich die zwei Sportarbeitsgemeinschaften in der Stadt und dem Landkreis etabliert hätten. Norbert Luber von der SGS Amberg kündigte für 2016 einen Piratentriathlon an und lud alle Schulen zur Teilnahme ein. Abschließend informierte der Amberger Schul- und Sportamtsleiter Wolfgang Meier über die Sportlerehrung der Stadt für die Schulen am Freitag, 29. Januar, im ACC, und Reinhard Weber gab die Termine für Fortbildungen bekannt.
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