Ostbayerische Technische Hochschule begrüßt Erstsemester
450 neue Studenten in der Stadt

Medientechniker hier entlang! Am Dienstagvormittag begann für 902 junge Leute das Studium an der OTH. Die Hälfte davon studiert am Standort Amberg. Bild: Steinbacher

Statt Schultüten bekamen sie lässige Umhängetaschen in die Hand gedrückt: Am Dienstagvormittag hat die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden ihre Erstsemester begrüßt. 902 junge Leute hatten sich bis Montag für einen der 21 Studiengänge eingeschrieben. Die Studienanfänger teilen sich zahlenmäßig zur Hälfte auf die Standorte Amberg und Weiden auf. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Studierenden laut OTH-Sprecherin Sonja Wiesel auf rund 3500. Nach deutlichen Zuwächsen bei der Studentenzahl in den vergangenen Jahren hat sich die Zahl nun bei dieser Marke eingependelt. Im Wintersemester 2015 starteten 530 OTH-Neulinge in Amberg und 400 in Weiden.

"Natürlich wollen wir weiter wachsen", sagte Vizepräsident Professor Dr. Alfred Höß. Er verhehlte aber nicht, dass es aufgrund des demografischen Wandels immer schwieriger wird, dieses Ziel zu erreichen. "Wenn wir junge Leute zu uns locken, fehlen sie woanders." Die OTH-Spitze lässt unterdessen nichts unversucht, die Attraktivität des Hochschulstandortes Amberg zu steigern. Derzeit laufen die finalen Abstimmungen für den neuen Studiengang Industrie-Informatik oder auch "Industrie 4.0". Er soll der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik in Amberg zugeschlagen werden und zum Wintersemester 2017 seinen Betrieb aufnehmen. "Und es sind noch weitere neue Studiengänge in Planung", erklärte Höß.

Der Vizepräsident gab den Studenten bei einer kurzen Begrüßung in der Sporthalle mit auf den Weg, sich nicht entmutigen zu lassen, auch wenn der Start etwas holprig sein sollte. "Die Ausgangssituation für einen erfolgreichen Abschluss an der OTH sind ideal", versicherte er und verwies auf die zahlreichen Unterstützungsangebote, die die Hochschule bereitstellt. Auch Oberbürgermeister Michael Cerny hieß die Erstsemester willkommen. "Mit Amberg haben sie eine gute Wahl getroffen", sagte der Rathauschef. Die Stadt spendierte den Studienanfängern im Anschluss eine Leberkäs-Brotzeit.

Die Ausgangssituation für einen erfolgreichen Abschluss an der OTH sind ideal.Prof. Dr. Alfred Höß OTH-Vizepräsident
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