OTH-Institut bündelt Projekt für zehn Kommunen
Neues Netzwerk für Energieeffizienz

Am OTH-Institut für Energietechnik startet am Mittwoch ein neues Projekt für zehn Kommunen. Bild: Hartl

Im November 2015 wurde der offizielle Zuwendungsbescheid für eines der bundesweit ersten kommunalen Energieeffizienznetzwerke vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit dem maximalen Fördersatz ausgestellt. Träger ist das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (IfE) mit den Projektleitern Diplom-Ingenieur Maximilian Conrad und Master of Engineering Thomas Gollwitzer.

Offizieller Starttermin mit OTH-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug ist am Mittwoch, 6. April, um 10 Uhr an der Hochschule in Amberg. Teilnehmer sind die Städte Forchheim, Haßfurt, Kemnath, Neustadt an der Donau, Roth, Traunreut und Zirndorf, die Märkte Feucht und Wolnzach sowie die Gemeinde Baar-Ebenhausen. Hauptziel der dreijährigen Netzwerkarbeit bis 2018 in den zehn Kommunen sind definierte Klimaschutzziele durch die kontinuierliche Begleitung und praxisbezogene Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauchs.

Dazu gibt es laut Presseinfo jährlich vier moderierte Netzwerktreffen, in denen ein professioneller Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern stattfindet. Zudem erfolgt eine kommunenspezifische, individuelle Beratung zu relevanten Energiethemen aller Art (Gebäudesanierung, Effizienzsteigerung auf Kläranlagen, Straßenbeleuchtung, Nahwärmenetze usw.).

Die Kommunen versprechen sich von dem dreijährigen Projekt zum einen konkrete fachlich wichtige Impulse zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Steigerung der Energieeffizienz durch die technisch-wissenschaftliche Beratung des IfE, heißt es in der Pressemitteilung. Zum anderen wollten die Partner voneinander lernen und sich über die realisierten Projekte austauschen.
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