Pädagogen geehrt und verabschiedet
Schulen zur Heimat gemacht

Die Schulamtsdirektoren Heinrich Koch (links) und Peter Junge (Dritter von links) ehrten und verabschiedeten mit Bürgermeisterin Brigitte Netta (rechts) verdienstvolle Lehrer. Von links: Eva-Maria Loch-Hiltel, Schulrätin Beatrix Hilburger, Brigitte Ries, Karin Jacob-Witteler, Richard Heigl, Dorothea Demleitner, Silvia Deml, Personalratsvorsitzende Elke Schmidt, Peter Kamm, Gisela Prüll, Renate Schmidt und Wolfgang Flierl. Bild: hfz

Die festliche Stimmung im Advent greift das Staatliche Schulamt Amberg-Sulzbach alljährlich auf, um in einer "Stunde der Begegnung" Pädagogen zu verabschieden und zu ehren. Manche sind schon seit 40 Jahren im Schuldienst.

Amberg. "Ihr Engagement ist für die Gesellschaft unerlässlich", lobte Bürgermeisterin Brigitte Netta bei der Übergabe der Urkunden an Karin Jacob-Witteler (Luitpold-Mittelschule), Brigitte Hottner (Mittelschule Ammersricht) und Richard Heigl (Albert-Schweitzer-Grundschule), die sich nun im Ruhestand befinden. Richard Heigl blickte außerdem auf 40 Dienstjahre zurück. Gleiches gilt für Gisela Prüll, Wolfgang Flierl und Renate Schmidt (alle Dreifaltigkeits-Grundschule), Dorothea Demleitner (Albert-Schweitzer-Schule) und Brigitte Ries (Max-Josef-Schule).

Auf ein Vierteljahrhundert im Schuldienst stolz sind Silvia Deml (Max-Josef-Grundschule), Peter Kamm (Luitpold-Mittelschule) und Eva-Maria Loch-Hiltel (Grundschule Ammersricht). Bürgermeisterin Netta sagte, dass die Pädagogen in ihrer Berufszeit die Veränderungen im Bildungsbereich stets mitgetragen und so den Wandel der Lehranstalt zu einem Ersatz für Heimat mitgestaltet haben: "Sie haben den Kindern nicht nur Lerninhalte, sondern auch Werte vermittelt." Netta warb aber auch bei den Pensionisten dafür, sich im Ruhestand als Bildungspaten in der Integrationsarbeit zu engagieren. Hier warten nach Ansicht der Bürgermeisterin in den kommenden Jahren die größten Herausforderungen.

Schulamtsdirektor Peter Junge und Personalratsvorsitzende Elke Schmidt stellten ebenfalls die Entwicklungen im Schulsystem in den Mittelpunkt. Junge bat die Lehrer, sich weiter für ihre Schulkinder einzusetzen. Damit der Bildungsstandard in Bayern erhalten werden kann und die Schulen neben Leistung und Wettbewerb auch einen Lebensraum bieten, der Geborgenheit und Vertrauen zulässt - auch für Flüchtlingskinder, wie Junge besonders betonte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Schule (575)Ruhestand (62)Verabscheidung (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.