Panzerbrigade 12 auf Manöver im fränkischen Wildflecken
Pinselstrichen den Kampf erklärt

Die Soldaten der Panzerbrigade 12 bei der Übung in Wildflecken. Bild: hfz

Amberg/Wildflecken. Die Bundeswehr bewegt sich bei Einsätzen in einem komplexen, multikulturellen, zivil-militärischen Umfeld. Um die Soldaten darauf vorzubereiten, hatte die Panzerbrigade 12 in Wildflecken (Landkreis Bad Kissingen) wieder ihre Gefechtsstandübung mit dem Namen "Frankendolch" organisiert. "Im Schwerpunkt geht es natürlich darum, den komplexen militärischen Führungsprozess intensiv zu üben und die eigenen taktischen Fähig- und Fertigkeiten zu trainieren", erklärte Brigadegeneral André Bodemann, Kommandeur der Panzerbrigade 12, laut einer Presse-Info der Bundeswehr.

Der Stab hatte für die verschiedenen Phasen aufeinander aufbauende Aufgaben vorbereitet. Die erste Phase beinhaltete die Operationsplanung für einen neuen Auftrag. "Der Höhepunkt war zweifelsohne die zweite Phase - das waren die Tage der Geländebesprechnung", heißt es in der Pressemitteilung. Ein Blick ins Gelände sei durch nichts zu ersetzen. Taktische Überlegungen auf der Karte seien dabei in das reale Gelände übertragen worden. "Leichtfertige, unbedachte Pinselstriche auf der Lagekarte haben in der Realität gravierende Konsequenzen für die Truppe." Das sei den Offizieren spätestens an dieser Stelle deutlich geworden. In Phase III hätten sich die Teilnehmer auf die Befehlsausgabe vorbereitet. In der Schlussbesprechung bestätigte Brigadegeneral Bodemann allen Teilnehmern hohe Motivation, Einsatzfreude und gute Erfolge.

Aufbauend auf die Gefechtsstandübung soll im dritten Quartal ein weiteres Manöver namens "Schneller Degen" der 10. Panzerdivision stattfinden. Dabei sollen neben dem Divisionsstab, die Stäbe der Brigaden in die Ausbildung mit eingebunden werden.
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