Pater Augustin Anthony spricht über seine Heimat Indien
Am Ende eine Spende

Pater Augustin sprach über seine Heimat Indien. Bild: Huber

"Meine Heimat Indien": Darüber hatte Pater Dr. Augustin Anthony auf Einladung des Pfarrgemeinderats im Pfarrheim St. Martin viel zu erzählen. Mit der Vorbereitung befasst waren laut einer Presse-Info auch die Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach und der Frauenbund. Seit über einem Jahr ist der Pater in der Pfarrei St. Martin als Pfarrvikar tätig. Vor einigen Wochen hatte er wieder sein Heimatland besucht. Nun entführte er die zahlreichen Zuhörer auf eine lebendige und abwechslungsreiche Reise dorthin mit Bildern und Kurzfilmen.

Bei Gottesdiensten voll


In Coimbatore, einem Ort im Norden des südindischen Bundesstaats Kerala, sei er aufgewachsen, erzählte er und gewährte mit eindrucksvollen Bildern auch Einblick in seine Familie und das indische Alltags- und Kulturleben. Nur 2,3 Prozent der Bevölkerung seien Christen, aber die Kirchen seien bei Gottesdiensten voll. Besonders verehrt würde der heilige Thomas, der Apostel Indiens.

Aber auch die weniger schöne Seite Indiens, die Armut in der Bevölkerung, kam zur Sprache. Pater Augustin berichtete von Hilfsprojekten, die er persönlich besucht hatte, unter anderem ein Haus für notleidende Frauen, die dort mit ihren Kindern Zuflucht finden und eine Einrichtung für Straßenkinder. Dort leben Buben und Mädchen getrennt in einfachen Schlafsälen. Es sei nicht einfach, die Kinder vom freien Leben auf der Straße an einfache Regeln zu gewöhnen, die für das Leben in einer Gemeinschaft notwendig sind.

Nicht nur Applaus


Die Zuhörer zeigten sich laut der Mitteilung beeindruckt von den Schilderungen und bedankten sich nicht nur mit Applaus, sondern auch mit zahlreichen Spenden. So kamen am Ende 345 Euro für das Missionskonto der Pfarrei zusammen, die in die Unterstützung eines indischen Hilfsprojekts einfließen werden.
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