Pfingst-Camp für Nachwuchsfußballer beim FC Amberg
Sogar die Bälle sind fair

Die Jugendlichen durften mit Spielern der bisherigen Regionalliga-Mannschaft trainieren. Bild: tne

"Vielleicht finden wir ja das eine oder andere Talent", zeigte sich FC-Präsident Helmut Schweiger zuversichtlich, als er die rund 50 Jugendlichen, die sich zum dreitägigen Jugendcamp des FC Amberg eingefunden hatten, begrüßte. Die Kinder, die Spaß am Fußball haben, gerade in den Ferien mit sehr gut ausgebildeten Trainern und Betreuern - immerhin sechs Spieler der bisherigen Regionalliga-Mannschaft - spielerisch am Ball weiterzuentwickeln, sei das Ziel dieses Camps.

Auch Bürgermeisterin Brigitte Netta zeigte sich begeistert. Es sei schon etwas Außergewöhnliches, betonte sie, das mitten in den Ferien ein Verein sich die Zeit nehme, so ein Camp zu veranstalten. "Es zeugt vom echten Teamgeist des FC Amberg, dass sich so viele gestandene Regionalligaspieler als Trainer zur Verfügung stellen", lobte Netta.

Dass sich der FC auch mit dem Thema Nachhaltigkeit befasst, wurde anschließend deutlich, als der Geschäftsführer der Firma Bad-Boyz, Robert Weber, die extra für das Pfingst-Camp erstmals im speziellen FC-Amberg-Design hergestellten Fußbälle präsentierte. Die in Nürnberg ansässige Ballfabrik, zu der Sportpark-Prokurist Wolfgang Gräf, seit seiner Zeit bei der SpVgg Greuther Fürth eine enge Verbindung pflegt, verkauft laut Weber Fair-Trade-Bälle, die absolut fair produziert und vertrieben würden.

Der Vorsitzende des Amberger Eine-Welt-Ladens, Dr. Wilhelm Kohlhoff, zeigte sich begeistert darüber, dass der Fair-Trade-Gedanke in Amberg auch durch diese Geste des FC Amberg mit Leben erfüllt werde. Abschließend bedankte sich Präsident Schweiger bei den Sponsoren für die Unterstützung des Camps und wies darauf hin, dass der Verein in den Sommerferien zwei weitere Jugendfußball-Camps veranstalten werde.
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