Pflege und Hospiz: Kooperation schriftlich fixiert
In Würde sterben

Irmgard Huber (links), die Vorsitzende des Hospizvereins, und Renate Rauch, stellvertretende Leiterin der Bürgerspital-GmbH, unterzeichneten die Vereinbarung, mit der das neue Gesetz umgesetzt wird. Bild: hfz

Schwerkranken Menschen Hilfe im Sterben zu bieten ist ein Gebot der Menschlichkeit. Der Bundestag hat deswegen zu Jahresbeginn ein Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung auf den Weg gebracht. Ziel ist die Förderung des flächendeckenden Ausbaus der Versorgung in allen Teilen Deutschlands, insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen.

Die Entwicklung hat auch Auswirkungen auf Amberg, da unter anderem die Stärkung der Hospizkultur und Palliativversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen vorgesehen ist. In einer Pressemitteilung heißt es dazu: "Diese Zusammenarbeit wird schon seit vielen Jahren mit allen stationären Einrichtungen in der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach intensiv gepflegt."

In einer Kooperationsvereinbarung mit den beiden städtischen Seniorenheimen Hl.-Geist-Stift und Bürgerspital wurde die Zusammenarbeit mit dem ambulanten Hospizdienst nun erstmals in der Region schriftlich fixiert. Weitere Übereinkommen mit anderen stationären Pflegeeinrichtungen werden laut der Presse-Info in absehbarer Zeit folgen.
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