Pokemon go in Amberg
Auf der Jagd nach dem Vils-Entoron

Da sitzt er, der Pikachu, an der Ecke Schiffgasse/Salzstadlplatz - allerdings ganz real als Plüschtier. Das Vilsufer hier ist ein beliebter Treffpunkt der Pokémon-Jäger. Bild: upl

Die Ente hat davon gar nichts mitbekommen. Während das Federvieh auf der Vils seinen Bürzel in die Höhe reckt, kämpft am Ufer ein Entoron gegen Andreas Engemann aus Ammersricht. Überall in der Region sind Pokémon-Jäger unterwegs. Wir haben ein paar davon begleitet.

Dem Entoron ist schnell der Garaus gemacht. Andreas wischt ein paar Mal mit dem Finger über das Display seines Handys, bis sich ein breites Grinsen in seinem Gesicht breitmacht. Das Pokémon ist gefangen. Andreas ist 29 Jahre alt und kennt sich aus mit den kleinen Trickfiguren aus Japan. Als sie um das Jahr 2000 herum in einer TV-Serie zu sehen waren, saß er als Bub vorm Fernseher. "Ich habe diese Pokémons geliebt, kannte jeden einzelnen davon.

Ich war schon als Kind ein absoluter Fan der Pokémons. Und jetzt freue ich mich, dass sie im Handy-Zeitalter angekommen sind.Andreas Engemann

Hunderte Fantasiewesen


Es gibt Hunderte dieser bunten Fantasiegeschöpfe. Jedes sieht anders aus und jedem ist ein individueller Charakter zugeschrieben. Die einen wirken ganz tapsig und sind so niedlich wie ein Küken, andere ziehen gemeine Fratzen und spucken sogar Feuer - natürlich nur im Film bzw. jetzt auch im Handyspiel. Das japanische Unterhaltungsimperium Nintendo hat seine Pokémon-Figuren aus dem Jahr 2000 quasi aus der Versenkung geholt und für die neueste Technik recycelt - mit einer Software und Breitenwirkung, die es in dieser Form noch nie gegeben hat.

Die Programmierer machten sich hauptsächlich zwei Errungenschaften der Internet-Technik zunutze. Zum einen die Tatsache, dass Google den kompletten Erdball als Landkarte erfasst hat und dadurch jede Straßenecke kennt. Zum anderen, dass jeder Handynutzer - sofern er die Funktion zugelassen hat - per GPS-Signal zu orten ist. Also können die Trickfiguren virtuell vor jeder Haustür platziert werden. Der Pokémon muss nur sein Handy einschalten und fertig ist ein lustiges Suchspiel über Wiesen und Felder, durch die Straßen und Gassen der Städte und Dörfer.


Gestatten, Tentoxa! Hinter der Martinskirche hat sich urplötzlich dieses Pokémon eingefunden. Aber erst, nachdem ein Spieler ein Lockmodul gezündet hat. Screenshot: Bastian Scholz

Andreas Fried (22), ist der Inhaber der Facebook-Seite "Pokémon Go Amberg". Er war es, der vor zwei Wochen den ersten Flashmob in der Innenstadt organisiert hatte (AZ berichtete). Weil der Aufruf eingeschlagen hat wie eine Bombe, wiederholte er ihn am vergangenen Samstag. Diesmal macht sich der Tross der Spieler Richtung Kongresszentrum auf. Rund um die Bleichwiese tummeln sich in Amberg die meisten Pokémon-Jäger. Warum? Weil es dort diverse Landmarken (Kunstwerke, Brücken, öffentliche Einrichtungen) gibt, die als Anziehungspunkte für die Trickfiguren dienen.

Ärgernis für Radfahrer


"Das Bemerkenswerte daran ist, dass man durch das Spiel die Stadt viel besser kennenlernt", sagt Michael Wolf (21). Die Pokémons führen einen zu Denkmälern, zu Kunstwerken, denen man vielleicht noch nie vorher Beachtung geschenkt hat. "Die beiden Flamingos vor dem Kurfürstenbad sind zum Beispiel eine beliebte Anlaufstelle." Einer seiner Freunde kenne sich dank des Spiels nun hervorragend in Amberg aus, erzählt Michael. "Er weiß, wo das Frauengefängnis oder der Schweinchenbrunnen ist." Gut für ihn, schlecht für andere. "Nur die Stadtführer profitieren wahrscheinlich nicht vom Spiel", meint er.

Und dann kommt da noch eine nicht unerhebliche soziale Komponente hinzu. Zum Beispiel die, dass sich Radfahrer mittlerweile grün und blau über die Jugendlichen ärgern, die blindlings über die Wege laufen oder Brücken versperren. Zündet einer der Spieler im virtuellen Stadtplan ein Lockmodul, das Pokémons anzieht, wie Limo die Wespen, tauchen aus heiterem Himmel nicht nur die Trickfiguren auf dem Display auf, sondern auch scharenweise andere Spieler. Denn ein aktiviertes Lockmodul ist auf der Landkarte für alle sichtbar. "Das signalisiert: Hier tut sich was, hier kannst Du schnell Punkte machen", erklärt Michael.


"Die PokémonGO-Spieler bitten wir, den Kirchenvorplatz um 22.00 Uhr zu verlassen", steht auf Schildern, die rund um die Mariahilfbergkirche aufgehängt sind. Man sieht: Die virtuelle Monsterjagd macht vor Wallfahrtskirchen keinen Halt und kann besonders in den Nachtstunden die Anwohner belästigen - nicht nur auf dem Berg. Bild: Hartl

Lockmodul lockt Leute


Der Praxistest hat das eindrucksvoll bewiesen. Als Bastian Scholz (24) auf der Brücke, die hinter dem Kurfürstenbad Richtung Wingershof führt, ein Lockmodul spendiert, ist der Steg binnen kürzester Zeit von jungen Leuten bevölkert, die mit ihren Smartphones die Gegend absuchen. Und von Radfahrern, die ihren Augen nicht trauen. Auch einem älteren Ehepaar, das sich auf eine Parkbank gesetzt hat, kommt der Auflauf spanisch vor. "Das ist nix für uns", sagt die Frau, als sie von einem unserer Jugendreporter über das Spiel aufgeklärt wird. "Das Handy weiß, wo man sich gerade aufhält. Ist das so?", fragt der Mann ungläubig. "Dann finde ich das nicht so toll." Zum Hype um PokémonGo gibt es mittlerweile nicht nur skurrile Polizeimeldungen, sondern auch jede Menge Legenden. Eine davon besagt, dass das Spiel entwickelt worden sei, um Menschen mit Agoraphobie zu heilen. Leute, die panische Angst davor haben, ihre eigenen vier Wände zu verlassen, sollten von den Pokémons nach draußen gelockt werden. Die Therapeuten setzten dabei angeblich auf die unbändige Macht des Spieltriebs. Daher werden die Teilnehmer belohnt, wenn sie gewisse Strecken zurückgelegt haben.

Unbeeindruckt greift Jenni (16) nach ihrer Breze und beißt herzhaft hinein. Gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen Vika (15) und Katja (14) aus Sulzbach-Rosenberg hat sie es sich an diesem Nachmittag auf den Stufen zur Schiffbrücke gemütlich gemacht. Handy? "Nö, brauchen wir nicht", sagt Vika. "Ist doch sinnlos, ständig mit dem Handy vorm Gesicht rumzulaufen", kommentiert Jenni, "wir unterhalten uns lieber".


Die Jugendreporter Hanna Schöpf, Luca Hajek, Lucas Stöckl und Michael Wolf (von links) lassen ihre Pokémons in einer virtuellen Arena kämpfen. Bild: esa

JugendreporterAls AZ-Jugendreporter waren unterwegs: Luca Hajek, Florian Singer, Michael Wolf, Elisabeth Saller, Martin Lindner, Hanna Schöpf, Wolfgang Ruppert und Bastian Scholz. Sie wurden betreut von Andrea Mußemann und Uli Piehler.

Jugendreporter oder Onetz-Blogger kann man ganz einfach werden: Man schreibt eine E-Mail an die Redaktion der Amberger Zeitung (redaz@zeitung.org) - und dann wird man zu einem der nächsten Treffen eingeladen. Dabei besprechen die Jugendreporter anstehende Themen, über die sie in den nächsten Wochen berichten könnten. Startschuss für das Jugendreporter-Projekt war das Amberger Altstadtfest. Zwei Tage lang posteten die Nachwuchs-Journalisten rund um die Sause (roa)

Pokémon-Splitter


Fährte von Lahmos
Die App signalisiert Luca Hajek (16) an der Vils, dass ein Pokémon namens Lahmos nicht weit weg ist. "Den will ich haben", sagt sie. Mit starrem Blick auf ihr Handy dreht sie sich so lange im Kreis, bis die App die Richtung, in die sich die Jugendliche bewegen muss, anzeigt: Auf geht's zum Kurfürstenbad. Dort angekommen, fehlt von Lahmos kurzzeitig jede Spur. Die Jäger spazieren über die Bleichwiese. Dann nimmt Luca die Fährte an einer Brücke über die Vils wieder auf. Doch Fehlanzeige. Lahmos trifft sie an diesem Nachmittag nicht mehr. (esa)

Die liebe Technik
Nicht jedes Smartphone ist für die Jagd nach Pokémons geeignet. Ist das Betriebssystem zu alt, läuft das Spiel nicht. Bei Android-Handys muss mindestens Version 4.4 bis 6.0.1, auf dem I-Phone iOS 8 gespeichert sein. Außerdem müssen die Spieler GPS und die Internetverbindung auf dem Smartphone aktivieren sowie mindestens 50 Megabits freien Speicherplatz haben, um loszulegen. (esa)

Pikachu aus dem Ei
Jäh unterbricht Bastian Scholz (25) seine Jagd. Es tut sich etwas auf seinem Display! Vor einem gelben Hintergrund erscheint ein Ei. "Nach einer gewissen Kilometerzahl schlüpft ein Pokémon als Belohnung", erklärt er. Gebannte Stille im Kreis der Jugendreporter. Das Ei ruckelt, die Schale bröckelt, und: Pikachu befreit sich aus dem Oval! Die Begeisterung ist groß: "Best day ever", kommentiert der 25-Jährige die virtuelle Geburt. (pinl)


Der Januskopf von Achim Hüttner - das weiß auch die App. Bild: upl

König Ludwig I.
"Was, hier wohnte König Ludwig I.?", fragt Michael Wolf mitten in der Fußgängerzone. Auf seinem Handy wird eine Steintafel angezeigt, die an einem der Häuser in der Georgenstraße, Ecke Regierungsstraße, befestigt ist. Michael dreht sich um die eigene Achse, hält sein Smartphone hoch und sucht die Platte. Es dauert einen Moment, bis der Pokémon-Jäger mit seinen Freunden die Tafel am Eingang zum Oberen Apothekergässchen entdeckt. "Was man nicht alles lernt", schmunzelt er. An dem Platz fängt er die Pokémons Taubsi und Hornilu. (esa)

Kämpfe am Rossmarkt
Vor der Apotheke am Rossmarkt gibt es eine virtuelle Arena, besetzt von blauen Pokémons. Die Arena will Lucas Stöckl mit seinem gelben Team erobern. Im Laufe von PokémonGo müssen sich die Spieler für ein Team entscheiden: "Blau, Rot oder Gelb?", lautet die Frage. "Wobei die gelben Viecher als Underdogs gelten", erklären Michael und Lucas. Nach ein paar Minuten hat Lucas die Arena eingenommen. "Die Blauen sind eliminiert", freut er sich. Jetzt kann er eine Figur aus seinen bisher gesammelten Pokémons dort lassen, um die Arena zu besetzen. Aquana ist Lucas' stärkstes Pokémon - doch gerade zu schwach, weil es sich im Kampf verletzt hat: "Ich muss es erst heilen, dann kann ich es in die Arena setzen." Michael versucht es gar nicht erst, die Arena selbst einzunehmen, er spielt auf Level 7. Seine Pokémons sind noch nicht kräftig genug, um gegen Lucas' Aquana anzukommen. Der ist schon viel weiter - Level 21. Nach einer halben Stunde ruft Lucas einen Freund an und beschwert sich. Denn der Freund hat Lucas' Aquana mit seinen Pokémons geschlagen und die Arena am Rossmarkt erneut besetzt. (esa)


Vorher lagen sie den Pokémons in Ingolstadt auf der Lauer: Fabio, Lucas und Philipp (von links). Bild: upl

Der radelnde Jäger
Die Gruppe trifft an der Vils auf Maxi Müller (14), der nach der Schule PokémonGo spielt. Weil er auch vor dem Spiel lieber mit dem Fahrrad, als zu Fuß unterwegs war, bewegt er sich beim Spielen auf dem Bike fort. Seit vier Tagen hat Maxi das Pokémon-Fieber gepackt, am Montag hatte er Level 13 erreicht. "Nicht schlecht", staunt Michael. Früher habe er sich in der Stadt nur etwas zu essen gekauft, erzählt der Jugendliche. "Jetzt spiele ich Pokémon." Jeder aus seinem Freundeskreis sei infiziert. Gut daran findet der 14-Jährige, dass die Kinder draußen unterwegs sind. Schlecht dagegen sei, dass die App sehr viel Akku verbrauche. (esa)

Lockmodule an der Kirche

Gleich drei Lockmodule finden die Jäger rund um die Martinskirche. Für kurze Zeit locken sie viele Pokémons an. Selbst leichter Regen hält sie nicht davon ab, Pokémons zu suchen. "Da, ein Sterndu, direkt vor euren Füßen!", ruft Michael zu seinen Freunden. "Ein relativ seltener Fund", freut sich der junge Mann. (esa)

Helmpflicht auf Radwegen?
Das beste Argument, das die jungen Spieler ihren Eltern vorbringen können: Bei PokémonGo bewegt man sich - kaum zu glauben - in der realen Welt! Allerdings ist die App so einnehmend, dass die Spieler den Blick auch beim Gang entlang der Vils auf ihr Display fixieren. Sehr zum Leidwesen der Fahrradfahrer auf dem viel genutzten Weg entlang der Bleichwiese. Denn die Vilspromenade gleicht mit den Spielern, die sich auf der Suche nach den Pokémons drehen und wenden, einem echten Hindernis-Parcours. Oft helfen da nur kurzfristige Ausweichmanöver, den Schrecken aber haben beide, Radler und Fantasiewesen-Jäger. Der Jugendreporter-Tipp für das nächste Update: Nicht nur bei Pokémons in der Nähe löst das Spiel Vibrationsalarm aus, sondern auch bei heraneilenden Fahrradfahrern. (pinl)

Lauter Lockungen
Köstliche "Himmihbeeren", Rauch und Lockmodule: Um die bunten Wesen in die Falle zu treiben, bietet der Hersteller einige Werkzeuge an. Gegen virtuelle, aber auch reale Bezahlung oder als Belohnung. Oben genannte Frucht kommt zum Einsatz, wenn man das Pokémon bereits mit dem Ball fangen will. "Da wird Schiggy ganz schwach", erklärt Florian Singer, füttert und fängt das Wasser-Pokémon. Lockmodule und Rauch führen die kleinen Monster zu den sogenannten Poké-Stops. Der Unterschied: Erstere sind für alle Spieler sichtbar, der Rauch ist nur eine persönliche Markierung. (pinl)


Katja, Vika, Jenny (von links) sitzen zwar an einer Stelle, die von Pokémons und ihren Jägern stark frequentiert ist. Die Mädels nutzen diese App jedoch nicht. Bild: upl

Ruhm oder Geld
Wer nicht mühsam Kilometer um Kilometer, Level um Level für Spezialbälle und andere Belohnungen bewältigen will, kann sich die Ausrüstung für die Jagd auch im internen Shop der App kaufen. Der Wechselkurs beträgt 99 Cent für 100 Poké-Münzen. (pinl)


Ab wann ist man eigentlich alt?Von Andrea Mußemann

"Und, was habt Ihr heute noch so vor?", fragt mich die Reitlehrerin meiner Tochter (6) freundlich am Ende der Stunde. "Äh, das ist zu kompliziert zu erklären", antworte ich und ziehe die Kleine schnell weiter. Was hätte ich denn sagen sollen: Wir gehen mit meinem Smartphone auf Pokémon-Jagd? Ehrlich gesagt, wäre mir das peinlich gewesen. Pädagogisch wertvoll ist halt was anderes.Pokémon-Jagd. Könnte ich hier Emoticons einsetzen, es wäre wohl dieses gelbe Gesicht mit der lila Stirn, die Augen als Punkte, der Mund ein bananenförmiger dunkler Halbkreis - nach unten gebogen. Ist das nicht eher was für Jugendliche? Anders rum gefragt: Bin ich, Ü30, jetzt alt, weil ich mich bisher nicht so sehr dafür interessiert habe? Puh, Pokémon wirft also jetzt auch schon die Fragen nach dem Sinn des Lebens auf. Wären wir Philosophen geworden, würden wir danach streben, Antworten auf grundlegende Fragen über die Welt und über das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt zu finden.

Jetzt geben uns Comicfiguren die Antworten, und wir begutachten unsere Welt durch unser Telefon. Wir freuen uns wie blöd, wenn ein greislicher Rattfratz über das Vilsufer hüpft. Die Begeisterung, zugegeben, steckt doch ein wenig an. Sokrates hätte das vermutlich verstanden und unbedingt auch für gut geheißen, etwas auszuprobieren, was man nicht kennt. "Merkst du nicht wie leichtsinnig es ist, etwas zu tun oder zu reden, wovon man nichts versteht?", kommentierte er das Handeln eines Politikers. Vermutlich hatte dieser Mann namens Glaukon (würde rein vom Namen her gut zu Glumanda passen, ein ganz süßes oranges Pokémon mit Feuerschwänzchen) mit dieser Kritik nicht gerechnet und sie hoffentlich als Ansporn genommen. Mit einem ähnlichen Prinzip arbeitet auch - tja, wie soll man den Typen nennen - der persönliche "Trainer" in der Pokémon-App. Er ist steter Begleiter, taucht immer dann auf und gibt kluge Ratschläge, wenn man gar keine braucht. Zum Beispiel, wenn eine Arena besucht werden könnte - irrsinnig große virtuelle blaue Stelen mit schwebenden, furchterregenden Monstern drauf. "Dafür bist Du noch zu unerfahren", kommentiert der blonde Manga-Mann auf dem Handy ganz schön frech. "Komm wieder, wenn du Level 5 erreicht hast." So ein Blödmann. Auf den kann man natürlich wieder keinen Ball werfen. Die gibt's übrigens auch zu kaufen. Aber das macht ja keiner, wenn man sie auch umsonst haben kann - und zwar bei den unzähligen Pokéstopps in ganz Amberg. Dort kommt man nur hin, wenn man sich auch bewegt. Ziemlich abgefahren eigentlich. Irgendwie schon toll.

"Ich glaub', ich werd langsam alt", sagt mein Reporter-Kollege Wolfi in seinem jugendlichen Leichtsinn so dahin, als wir uns auf dem Weg zurück befinden. Die anstrengende Pokémon-Go-Tour ist fast zu Ende. Er ist 21. Ich finde das ist ziemlich jung. Aber ich mache jetzt besser kein Fass auf. Fragen wie diese diskutiert man lieber nicht mit einem Blick durch das Smartphone.


Die Tour durch die Stadt im Internet.


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