Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei
Bärenfalle im Wohngebiet

Bild: Polizei

Ein Unbekannter hat in einem Amberger Wohngebiet eine verbotene Tellerfalle ausgelegt. Zwei junge Männer wurden am Montagmorgen gegen 7 Uhr auf einen Fuchs aufmerksam, der in die sogenannte Bärenfalle geraten war und "jämmerlich vor Schmerzen heulte", wie die Polizei mitteilt.

Die verständigten Beamten stellten fest, dass dem Fuchs durch die Tellerfalle der Knochen des Vorderlaufs durchtrennt wurde und er nur noch durch das Fell von der Falle festgehalten wurde. "Der Fuchs musste vor Ort von seinem Leid erlöst werden." Die Polizisten baten den Grundstückbesitzer, einen 66-jährigen Amberger und den 53-jährigen Pächter, die Falle zu begutachten.

Die Beamten stellten die Tellerfalle sicher. Die Ermittlungen wegen Jagdwilderei und Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz laufen. "Die Gesetzgebung sieht in diesen Fällen Bußgelder bis zu 25.000 Euro oder in besonders schweren Fällen eine Freiheitsstrafe vor", informierte die Polizei.

Die Falle war direkt am Gartenzaun zur Straße im Wohngebiet ausgelegt. "Für spielende Kinder wäre es jederzeit leicht möglich gewesen, durch den Zaun hindurchzugreifen oder darüber zu klettern."
3 Kommentare
Alexander Unger aus Amberg in der Oberpfalz | 18.04.2017 | 11:42  
14
Benedikt Wolf aus Amberg in der Oberpfalz | 18.04.2017 | 20:17  
6
Karl Mund aus Reuth bei Erbendorf | 19.04.2017 | 04:47  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.