Polizei hat Weihnachten viel zu tun
Heiligabend in der Arrestzelle

Stille Nacht, unheilige Nacht: Weihnachten war nicht ganz so friedvoll. Zumindest die Polizei hatte einiges zu tun. Ein 28-Jähriger verbrachte den Heiligen Abend gar in einer Zelle.

Der junge Mann hatte an Heiligabend kurz vor Mitternacht in der Karl-Bauer-Straße Probleme mit einer 22-jährigen Hausfrau. Um zu verhindern, dass die Situation eskaliert, erteilte die Polizei dem Arbeiter einen Platzverweis. Doch dies interessierte ihn herzlich wenig. Als er in Gewahrsam genommen wurde, widersetzte sich der alkoholisierte 28-Jährige heftig, wollte auf die Beamten einschlagen und beleidigte sie massiv. Nach einer Blutentnahme musste er den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen. Nach Angaben der Polizei wurde der renitente Mann, den jetzt mehrere Anzeigen erwarten, bei dem Vorfall leicht verletzt. Die Beamten überstanden den Vorfall ohne Blessuren.

Eine böse Überraschung erlebte eine 81-Jährige, als sie am ersten Weihnachtsfeiertag von der Kirche nach Hause kam. Ein Unbekannter war zwischen 17.30 und 19 Uhr in ihre Wohnung in der Gasfabrikstraße eingedrungen. Der Einbrecher hatte ein Fenster aufgehebelt, um sich Zutritt zu verschaffen. Er durchwühlte die Räume und entwendete einen dreistelligen Bargeldbetrag. Der Schaden am Fenster beträgt rund 500 Euro.

Faustschlag abbekommen


Zu einer Schlägerei, an der auch mehrere Amerikaner beteiligten waren, kam es am Samstag gegen 2.30 Uhr in einem Lokal am Mariahilfbergweg. Die Beteiligten prügelten gegenseitig auf sich ein, bis jetzt sind der Polizei vier Leichtverletzte bekannt. Die bislang unbekannten Täter flüchteten nach der Keilerei. Zeugen sollen sich bei der Polizeiinspektion melden. Für eine Gefälligkeit hat ein 24-Jähriger am frühen Sonntagmorgen einen Faustschlag erhalten. Gegen 4 Uhr war es vor einer Disco in der Regensburger Straße zu einem Streit gekommen. Der 24-Jährige aus dem Landkreis wollte einer jungen Frau ein Taxi rufen. Dies missfiel einem etwa 25 Jahre alten Mann. Er attackierte zunächst die Frau und schlug dann wild um sich. Der 24-Jährige bekam einen Faustschlag ins Gesicht, seine größere Platzwunde wurde im Klinikum versorgt. Der Täter flüchtete. Wer den Vorfall beobachtet hat, soll sich bei der Polizei melden.

Bereits in der Nacht zum 24. Dezember haben Unbekannte von einem Renault und einem Mazda, die in der Barbarastraße geparkt waren, die Außenspiegel abgetreten. Den Schaden gibt die Polizei mit 700 Euro an. Vandalen machten sich am Samstag zwischen 1 und 13 Uhr an einem blauen BMW, der am Parkplatz in der Georg-Grammer-Straße stand, zu schaffen. Mit einem spitzen Gegenstand ritzten sie in den Lack der Motorhaube zwei Kreuze ein. Außerdem zogen sie einen tiefen Kratzer über den hinteren Kotflügel. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 2000 Euro. An einem lilafarbenen VW Polo, der am Fahrbahnrand der Sophie-Scholl-Straße geparkt war, schlugen Unbekannte am zweiten Weihnachtsfeiertag zwischen 21 und 22.45 Uhr die Heckscheibe ein. Aus dem Fahrzeug wurde nichts entwendet. Der Schaden beträgt etwa 200 Euro.

Hausfassade beschmiert


Schmierfinken waren in der Nacht zum Heiligen Abend im Bereich Ägidien-, Egerer- und Peter-Vischer-Straße aktiv. Sie brachten Schriftzüge an Bushaltehäuschen, eine Hausfassade und Verteilerkästen an, wodurch ein Schaden von 1300 Euro entstand.

Ein Unbekannter hat in der Nacht zum 24. Dezember ein in der Regierungsstraße abgestelltes Fahrrad geklaut. Das versperrte Mountainbike hat einen Wert von rund 700 Euro. Am Samstag zwischen 4 und 21.15 Uhr wurde eine Glasscheibe des Kassenhäuschens an der Einfahrt zum Marienparkdeck eingeschlagen und dadurch einen Schaden von 600 Euro verursacht. Die Feuerwehr sicherte die Bruchstelle ab.
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