Privatinvestor plant Projekt für bis zu 100 Menschen
Ein neues Heim für Asylbewerber

An der Einmündung Schlachthausstraße/Schießstätteweg soll bis Mitte nächsten Jahres eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber entstehen. Die Stadt bestätigte den Eingang eines entsprechenden Baugesuches, und die Regierung der Oberpfalz sprach davon, dass "die Verhandlungen dazu (...) kurz vor dem Abschluss" stehen.

Das Projekt soll auf zwei nebeneinander liegenden, keilförmigen Grundstücken entstehen, auf denen derzeit noch zwei seit über 20 Jahren unbewohnte Häuser angesiedelt sind. Sie sollen abgerissen und durch einen Komplex ersetzt werden. "Die Belegungs-Kapazität ist mit bis zu 100 Personen geplant", beschrieb die Regierung, die für Gemeinschaftsunterkünfte zuständig ist, die Größenordnung. Nach der Fertigstellung sei "eine Mietdauer von zehn Jahren vorgesehen".

Das Baugesuch eines privaten Investors, dem die beiden Grundstücke bereits gehören sollen, wird derzeit von der Verwaltung noch geprüft. Rathaus-Sprecherin Susanne Schwab deutete vorbehaltlich anderweitiger Erkenntnisse an, dass dieses Vorhaben im Sinne des Bauwerbers genehmigungsfähig ist. Der Zeitplan, den sich die Beteiligten gegeben haben, ist jedoch sehr knapp bemessen. Denn die Regierung geht "von einer Bezugsfertigkeit bis spätestens 1. Juli 2016" aus.
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