Projekt mit geflüchteten Minderjährigen
Fluchtgeschichten an der Hochschule

Zahlreiche Menschen kommen nach Deutschland. Sie haben ihre Heimat verlassen, um ein Leben in Sicherheit zu suchen. Acht Studierende der OTH Amberg haben zusammen mit Prof. Dr. Nailja Luth (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) und M. Eng. Tak San Chiu ein Projekt ins Leben gerufen, das geflüchteten Minderjährigen eine Perspektive geben soll. Am Donnerstag, 9. Juni, werden bei einer Vernissage die Ergebnisse präsentiert.

Nach dem Motto "Bilder sprechen eine Sprache" will das Projekt helfen, die Fluchtgeschichte zu erzählen und sie für alle verständlich zu machen - ob als Fotografie, Video oder Computeranimation. Den Jugendlichen wurden Fragen, wie zum Beispiel "Wie sehe ich Deutschland?", "Was bewegt mich heute?" oder "Wie sieht mein Alltag aus?", als Orientierung vorgegeben. Intensiv unterstützt wurden die Flüchtlinge von jungen Leuten aus dem Studiengang Medienproduktion und Medientechnik. In Workshops machten sie sich mit den Themen Computer, Bewerbung, Kamera und Bildbearbeitung in Photoshop vertraut. Im nächsten Schritt ging es an die eigenständige Konzeption und Umsetzung ihrer Werke.

Bei der Vernissage am Donnerstag um 16 Uhr im Siemens-Innovatorium besteht die Möglichkeit, die Projektteilnehmer kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis Dienstag, 7. Juni, unter www.oth-aw.de/integration.kreativ/anmeldung jedoch erwünscht.
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