Prostatakarzinom-Zentrum in Amberg ist zertifiziert
Gute Noten für Krebs-Zentrum

Das Wohl der Patienten ist ihnen wichtig (von links): Dr. Ralf Weiser, Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter des Prostatakarzinom-Zentrums, Alfons Swaczyna, Vorsitzender PROCAS Regensburg/Oberpfalz, Dr. Matthias Hipp, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und stellvertretender Leiter des Zentrums, Christoph Golinski, Koordinator der Einrichtung. Bild: hfz


WirtschaftsnotizenGute Noten für Krebs-Zentrum

Amberg. In Deutschland ist Prostatakrebs bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr bekommen laut Robert-Koch-Institut mehr als 60 000 Männer diese Diagnose. Danach müssen die Betroffenen gemeinsam mit den Ärzten entscheiden, wie es weitergehen soll, welche die wirkungsvollste Therapiemethode ist.

Die bestmögliche Behandlung erhalten Patienten nachweislich in zertifizierten Zentren - das haben auch Krankenkassen bestätigt. Nur wer eine Reihe von strengen Kriterien erfüllt, darf sich "Zertifiziertes Zentrum" nennen. Und das ist den Mitarbeitern des Prostatakarzinom-Zentrums am Amberger Klinikum nun gelungen. Unabhängige Prüfer haben ihm laut Pressemitteilung des Krankenhauses ein hohes Qualitätsniveau bestätigt. Damit darf künftig das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft, kurz DKG, getragen werden.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass wir das geschafft haben.", hob Dr. Ralf Weiser hervor. Er ist Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter des Zentrums. "Im Hinblick auf die Qualität der Behandlung von Krebs sind solche Organzentren wie das am Amberger Klinikum ein großer Fortschritt", stellt Alfons Swaczyna, 1. Vorsitzender von PROCAS Regensburg/Oberpfalz, heraus.

"Wir von der Selbsthilfegruppe für Prostatakrebs begrüßen es sehr, dass es immer mehr solcher Zentren gibt und hier auch mit den Selbsthilfegruppen zusammengearbeitet wird", betont Swaczyna.
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