Prozess gegen 42-Jährigen
Vater gesteht Missbrauch

Ein mit einer Ambergerin verheirateter IT-Berater (42) hat vor dem Landgericht München II gestanden, seine Tochter jahrelang sexuell missbraucht zu haben. Das meldet die Online-Ausgabe der Tageszeitung Münchner Merkur, die den Mann zum Prozessauftakt mit diesen Worten zitierte: "Ich kann mir die Taten selbst nicht erklären."

Im November 2011 habe er begonnen, sich an der vierjährigen Tochter zu vergehen - zuerst in Oberhaching, dann in Wolfratshausen. Die Anklage gehe von 44 Fällen des sexuellen Missbrauchs aus. Seit 2007 lebte der IT-Fachmann mit seiner Frau (39), der 2007 geborenen Tochter und einem fünf Jahre jüngeren Sohn in Oberhaching. Wie der Merkur meldet, hat der 42-Jährige die Tochter dort in der Familienwohnung zwischen November 2011 und Juli 2013 mindestens zweimal im Monat - also mindestens 42 Mal - missbraucht.

Das Gericht habe dem Mann, der seine spätere Frau während seiner Ausbildungszeit in Amberg kennengelernt hatte, im Falle eines Geständnisses eine Haftstrafe von sieben bis siebeneinhalb Jahren in Aussicht gestellt. Positiv werde ihm angerechnet, dass er dem Kind eine Aussage erspart hat und nicht vorbestraft ist.
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