Restaurant-Kette L'Osteria zieht ins ehemalige Lichtspielhaus ein
Popcorn passé: Pizza und Pasta im alten Kino-Palast

"Hammerschlag" im Park-Theater: Nein, das ist kein neuer Film im alten Kino. Schließlich ist hier der letzte Vorhang schon Ende 2014 gefallen, aber eben nicht der Hammer. Im Gegenteil muss der noch so richtig in die Hand genommen werden, um das inzwischen entkernte Gebäude in ein Restaurant zu verwandeln.

Relativ lange stand Hauseigentümer Michael Fellner mit Interessenten in Verhandlungen, um das passende Konzept und nach Möglichkeit etwas Neues für Amberg zu finden. Jetzt, ist er überzeugt, hat er die beste Lösung auf den Tisch bekommen, die auch in anderen deutschen Städten - meistens den großen - Appetit macht. Es ist die Restaurant-Kette L'Osteria, die ins ehemalige Park-Theater einziehen will. Im Umkreis ist sie bislang nur in Nürnberg, Regensburg, Neumarkt und Bayreuth vertreten.
Tatsächlich zählt es zu ihrer Geschäftsstrategie, sich in sanierten Altbauten mit gewissem Charakter oderin trendigen "Szenebauten" niederzulassen. Auf ihrer Homepage erläutert die Kette mit der italienischen Küche das so: "In welcher Stadt auch immer - jede L'Osteria bietet etwas Besonderes. Ob szeniger Mittelpunkt im Altbau, kulinarisches Highlight in einem modernen Gebäude, groß oder klein, 30 oder 60 Mitarbeiter - keine ist wie die andere. ... Gerade das macht die L'Osteria aus."

"Bewusster Stilmix"


Auch Architektur und Inneneinrichtung sind "darauf ausgelegt, Genuss für alle Sinne zu bieten". Ein "bewusster Stilmix", der für jeden Ort entwickelt werde, soll neben der Küche das passende Ambiente kreieren. Auch fürs Park-Theater steht dieser Anspruch im Raum. Heute ist Baubeginn mit einem symbolischen Hammerschlag, zu dem Michael Fellner, Inhaber der gleichnamigen Schreinerei aus Massenricht, geladen hat.

Gebäudehülle unangetastet


Er besitzt ja schon einige Immobilien in Amberg, die in diese Kombination von moderner Architektur und teils älterer, sanierter Gebäude- oder Standort-Struktur passen.

An der Franziskanergasse bleibt die neoklassizistische Gebäudehülle erhalten und soll ebenfalls zu diesem Rahmen beitragen. Weitere Details zum Konzept werden die Bauherren heute beim Hammerschlag liefern.
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