Rettungsmission im Mittelmeer
"Sea Eye" macht Zwischenstation in Brest

Eine Woche hat es gedauert – jetzt ist die „Sea Eye“ nach 850 Seemeilen unter dem Kommando des Ambergers Markus Neumann (48) in der französischen Hafenstadt Brest angekommen. Der umgebaute Kutter war am Montag vergangener Woche in Rostock in See gestochen, um Flüchtlingen zu Hilfe zu eilen, die im Mittelmeer in Seenot geraten. „Morgen wechselt die Crew“, erzählt Neumann. Das Schiff fährt dann weiter bis zur Küste Libyens. „In den ersten Tagen hatten wir mit stürmischen Winden zu kämpfen“, sagt der Seemann, der sich ehrenamtlich für das Projekt engagiert. Auch in Zukunft noch. Neumann will in den nächsten Monaten auf die „Sea Eye“ zurückkehren. Schon am Montag, 14. März, reist der 48-Jährige nach Rom, um mit den Verantwortlichen der dort ansässigen Seenotrettungszentrale zu sprechen.
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